Placehold

Farbe und Perspektive 

KRASS e.V. besucht mit KünstlerInnen und Kunsttherapeutinnen seit 2016 im wöchentlichen Rythmus jeweils für 2 Stunden die Knochenmark-Transplantations-Station (KMT) des Düsseldorfer Universitäts-Klinikums.

Dort hoffen Kinder zwischen 3 und 18 Jahren auf ihre Genesung. Jede Form von Aufmerksamkeit, Empathie und Stärkung ihres Glaubens daran, die Erkrankung zu überwinden ist gerade für die jungen Patienten in der Isolierung maßgeblich.

Sie werden unter anderem mit Papier / Leinwand, Wasserfarben und Stoffen bekunstet. Die Materialien sind entweder neu oder werden vor der Kunstzeit desinfiziert. Das Vehikel Kunst hilft den kleinen Patienten, ein Bild von der sich auf sie freuenden Welt außerhalb der Station weiterhin in sich zu tragen und an eine Zukunft ohne Krankheit zu denken. Falls Sie uns unterstützen wollen, wir freuen uns über jede Spende.

Ausserdem haben alle Stationen der Kinderklinik „Schlossmannhaus“ an einem besonderen KRASSen Kunstereignis teilgenommen. Im Foyer der Stationen enstand ein Labyrinth. Die Kinder aller Stationen gestalten das dreiteilige Werk im Ausmaß von 4m × 1,50m.

Nach Vollendung hängt es jetzt im Eingangsbereich und wird den Weg in die Kinderklinik verschönern und bereichern.

In den vergangenen Wochen wurde intensiv an der Entstehung gearbeitet. Die Kinder hinterlassen ihre Farbspuren auf den Wegen des Labyrinthes. Unterstützt und teilweise auch gemeinsam mit Eltern, Klinikpersonal und der Öffentlichkeit, die vorbeikommt. Gearbeitet wurde in einer intensiven, besonderen und verbundenen Atmosphäre.

Gedanken, die Mareike van Elsbergen, unsere KRASSe Dipl. Kunsttherapeutin  verschriftlicht hat.

Wie magisch werden Menschen angezogen, wenn sie ein Labyrinth sehen. Kinder und Erwachsene gehen oft spontan und direkt in begehbare Labyrinthe hinein und laufen die Linien ab.

Dieses Labyrinth ist mit den Augen und weiteren Sinnen abzugehen.

Der Weg ist ausgestaltet von den Kindern der Stationen der Universitätsklinik Düsseldorf. Die Kinder haben hier ihre Spuren hinterlassen im Zusammenhang mit einem Symbol, das schon mindestens 5000 Jahre seine Spuren in unserer Kulturgeschichte hinterlässt. Mit Pinsel und Acrylfarben wurde an mehreren Projekttagen im Labyrinth gemeinsam weitergewandelt.

Das Labyrinth kann als ein Symbol des Lebensweges begriffen werden. In seinem Zentrum können wir uns selbst entdecken.

Wer dem Labyrinth folgt, begegnet dem Aufbrechen und Loslassen, den Wendungen, die uns wiederfahren den Erkenntnissen in der Mitte und dem Weg wieder nach Außen.

Das Labyrinth als ein Ort von Begegnung.

Alle die mit ihm verbunden sind, folgen einer Landkarte der Seele. Dem Labyrinth zu folgen, gleicht einer Reise zu sich selbst.

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