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Digitale Medien in der Alltagskultur von Kindern und Jugendlichen

Medien spielen eine zentrale Rolle im Alltag von Kindern und Jugendlichen, denn ihre Lebenswelt wird von den Informationsmedien geprägt. Der Austausch von Ideen, Bildern und Erkenntnissen – all das geht heute über Kommunikationsmedien wie WhatsApp, Instagram, Snapchat und Facebook.

Welche  Medien  bei  Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren gerade hoch im Kurs stehen und wie ihr Medienalltag aussieht, hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest untersucht und in der JIM-Studie (2016) zusammengefasst.

Online-Dienste sind tägliche Begleiter
Daraus geht hervor, dass 87 Prozent der befragten zwölf bis19-Jährigen das Internet mindestens einmal täglich nutzen. Die Nutzungsdauer wächst im Altersverlauf: Während die zwölf bis 13-Jährigen ihre Nutzungsdauer (Mo-Fr) auf zwei Stunden einschätzen, geben die 18- bis 19-Jährigen an, das Netz bis zu vier Stunden zu nutzen. Dabei geht es bei 41 Prozent um den kommunikativen Austausch. Jeder Dritte nutzt die Online-Angebote für Unterhaltung. 19 Prozent entfallen auf Spiele und nur zehn Prozent auf die Suche nach Informationen.

WhatsApp und YouTube sind besonders beliebt
Betrachtet man die Angebote, die zur  Kommunikation genutzt werden, detaillierter sieht man, dass WhatsApp eine uneinholbare Spitzenposition innehat: 95  Prozent  aller Jugendlichen nutzen diesen Dienst regelmäßig (täglich: 89%). 51 Prozent zählen zu den regelmäßigen Nutzern von Instagram (täglich:  39%), Snapchat liegt  mit 45 Prozent (tägliche  Nutzung:  35%) knapp dahinter, dicht gefolgt von Facebook (täglich: 32%). Für zwei Drittel der deutschen Jugendlichen ist YouTube das beliebteste Online-Angebot. Mehr als die Hälfte der zwölf bis19-Jährigen nutzt die Videoplattform sogar täglich.

Fernsehen hat weiterhin festen Platz im Alltag
Auch das  Fernsehen hat weiterhin einen festen Platz im Alltag Heranwachsender. Fast die Hälfte der befragten Jugendlichen sehen nach eigenen Angaben täglich, weitere 33 Prozent mehrmals die Woche fern. Die eigene Fernsehnutzung wird von  den Jugendlichen auf 105 Minuten geschätzt. Dabei erfolgt die Nutzung mittlerweile über unterschiedlichste Kanäle: Während Jugendliche die Fernsehinhalte hauptsächlich über das klassische stationäre Fernsehgerät beziehen, etablieren sich Internet bzw. Handy/Smartphone und der Tablet-PC zunehmend als weiterer Distributionsweg.

Weitere Informationen zur JIM-Studie (2016) erhalten Sie hier .

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