Starke Kinder, starke Zukunft! Unter diesem Motto wurde am Sonntag, 20. September 2026, am Düsseldorfer Rheinufer der Weltkindertag gefeiert. Und natürlich durfte KRASS e. V. mit dem Kulturmobil dabei nicht fehlen!
Von 12 bis 18 Uhr verwandelte sich das Rheinufer in einen bunten Treffpunkt für Kinder, Familien und alle, die Lust auf einen besonderen Festtag hatten. Mitten im Geschehen: KRASS unterwegs – unser mobiles Kreativangebot, das Kunst direkt dorthin bringt, wo Kinder sind.
Aus Alt wird Kunst
An unserem Kulturmobil wurde gemeinsam gestaltet, ausprobiert und experimentiert. In unseren Upcycling-Workshops wurden einfache Alltags- und Restmaterialien zu kleinen Kunstwerken. Was für die einen vielleicht nur ein Stück Stoff, Papier oder ein anderes ausgedientes Material war, wurde bei KRASS zum Ausgangspunkt für etwas Neues.
Dabei ging es nicht darum, perfekt zu basteln. Es ging ums Ausprobieren, Selbermachen und gemeinsame Kreativsein.
Kreativität verbindet
Kunst schafft Begegnungen. Kinder können eigene Ideen entwickeln, ihrer Fantasie freien Lauf lassen und erleben: Meine Idee zählt. Ich kann etwas gestalten. Ich kann etwas Neues entstehen lassen.
Genau das macht die Arbeit von KRASS e. V. aus: Wir möchten Kindern unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren persönlichen Voraussetzungen einen einfachen Zugang zu Kunst und kultureller Bildung ermöglichen.
Beim Weltkindertag konnten die Kinder gemeinsam kreativ werden, neue Dinge ausprobieren und ganz nebenbei erleben, wie aus unterschiedlichen Materialien und Ideen etwas Gemeinsames entsteht.
Kreativität fördert Selbstvertrauen, Nachhaltigkeit und Teamarbeit – und macht vor allem richtig viel Spaß!
KRASS unterwegs – Kunst für alle
Mit unserem Kulturmobil bringen wir kulturelle Bildung direkt in die Stadtteile und zu Veranstaltungen. Niedrigschwellig, kostenlos und offen für alle Kinder. Denn Kunst sollte kein Luxus sein und kulturelle Teilhabe nicht davon abhängen, wo ein Kind aufwächst.
Der Weltkindertag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen Kinder entdecken, gestalten und einfach Kind sein dürfen.
Starke Kinder brauchen Möglichkeiten, ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Und eine starke Zukunft braucht Kinder, die wissen: Ich kann etwas bewegen.
Wir freuen uns, dass wir mit unserem Kulturmobil Teil dieses besonderen Tages sein durften!
Danke an alle kleinen und großen Besucher, die bei KRASS unterwegs vorbeigeschaut, mitgemacht und gemeinsam mit uns aus Alltagsmaterialien Kunst gemacht haben.




Die Geschichte des Weltkindertags
Der Weltkindertag geht auf die Initiative der Vereinten Nationen (UN) zurück. Bei der 9. Vollversammlung der UN im September 1954 wurde allen Mitgliedsstaaten empfohlen, einen weltweiten Aktionstag für die Rechte von Kindern einzurichten. Ziel war es, auf die besonderen Bedürfnisse, den Schutz und das Wohlergehen von Kindern aufmerksam zu machen sowie die Freundschaft unter Kindern weltweit zu fördern.
Das Datum des 20. Septembers geht auf die Empfehlung von UNICEF und den UN-Beschluss von 1954 zurück, weshalb die damalige Bundesrepublik Deutschland diesen Tag wählte. In der DDR hingegen wurde der „Internationale Kindertag“ nach sozialistischer Tradition am 1. Juni gefeiert, weshalb es in Deutschland bis heute historisch bedingt zwei Kindertage gibt. Im Bundesland Thüringen ist der Weltkindertag sogar seit 2019 ein gesetzlicher Feiertag.
Der Weltkindertag in Düsseldorf
In Düsseldorf hat sich der 20. September zu einem der größten und traditionsreichsten Feste der Stadt entwickelt. Jedes Jahr verwandelt sich das Düsseldorfer Rheinufer zwischen dem Burgplatz und dem Landtag NRW in eine riesige Erlebnis- und Spielmeile. Dutzende Vereine, Kulturinitiativen wie KRASS e. V. und städtische Einrichtungen bieten dort Mitmach-Aktionen, Workshops und Bühnenprogramme an. Neben Spiel und Spaß nutzen Organisationen und die Stadt das Fest, um Kinderrechte wie Mitbestimmung, Bildung und Schutz für Familien erlebbar zu machen. Selbst Institutionen wie das Düsseldorfer Rathaus und der Landtag öffnen an diesem Tag oft ihre Türen für die jungen Bürgerinnen und Bürger.

