Dare Dance Digitalize 01.11.-16.11

Am 14.11. hat Antonis mit der Musical Darstellerin Anastasia eine atemberaubende Performance im Düsseldorfer Stadtmuseum vorgestellt! Zu zweit brachten die beiden eine gefühlvolle Liebesgeschichte auf die Bühne und konnten damit die Besucher des Stadtmuseums begeistern!

Dare Dance Digitalize ist in vollem Gange! Der Tänzer und Psychologe Antonis Mpertos aus Griechenland arbeitet mit unseren Kindern und auch im Düsseldorfer Stadtmuseum! Mit viel Geduld und Mühe wurde ein tolles Konzept auf die Beine gestellt. Am 16.11. findet die Präsentation statt.

Bisher hat Antonis schon im Stadtmuseum in Düsseldorf getanzt. Dort ist er auch weiterhin jeden Tag von 14-16 Uhr und freut sich über viel Besuch.

Ebenso hat Antonis auch mit Flüchtlingskindern zusammengearbeitet und so eine tolle Gruppendynamik erarbeitet! Die Kinder freuen sich schon auf weitere Projekte und hoffen, dass Antonis möglichst bald wiederkommt! ❤️

28.10-31.10. Evokids-Woche 

KRASS hat vom 28.10. bis zum 31.10. mit den KRASSen Kindern an der Evokidswoche teilgenommen! Zusammen haben wir mit großer Neugierde und Erstaunen den Evolutionsweg bestritten. 😍

Außerdem haben wir einen Film über die Evolution gesehen und gemeinsam das Thema der Woche künstlerisch dargestellt. Als großes Highlight konnten wir am Ende der Woche gemeinsam in den Aquazoo. Dort haben wir eine großartige Führung erhalten und konnten noch mehr über dieses wichtige Thema lernen. Wie immer war für uns alles kostenlos!

Wir freuen und schon auf die nächsten Veranstaltungen, die uns mit auf KRASSe Entdeckungstouren nehmen! ❤️

17. Oktober KinderAtelier

Unser Kinderatelier hat nach den Sommerferien wieder geöffnet und sogleich haben die Kinder wieder ein paar tolle Kunstwerke hergestellt.

Bisher haben wir uns wieder in viele Regionen der Kunst gewagt. Traumfänger wurden aus Kleiderbügeln hergestellt, Kratzbilder gemalt und der Bunte Untergrund zum Vorschein gebracht.

Ebenso haben wir Düsseldorfs Laternen wieder mit farbenfrohen Stoffen geschmückt.

Jetzt steht der Herbst vor den Türen und wir nutzen alles was uns in die Hände kommt. Kastanien, Äste, Blätter… Was der Herbst uns so alles bietet.

03. Oktober Anders 6.0

Anders ist in die sechste Runde gegangen. Wieder einmal konnte ein wunderbares Konzert, Kunstpräsentation, Gedichte, Spraying, und und und bewundert werden. Unsere Anders Gruppe hat wieder einmal ein unvergessliches Event auf die Beine gestellt.

Natürlich war wie immer alles Kostenlos für Teilnehmer und Besucher.

Wir sind immer noch geflasht WOW danke liebes Anders-Team für diese tolle Bereicherung, die ihr jedes mal aufs Neue in diese wunderbare Landschaft setzt!

24. September Alt trifft Jung 

Unser neues Projekt ist gestartet! Kindergartenkinder treffen hierbei auf die Generation 60+. Zusammen werden Bilderbücher wie z.B. Märchen gelauscht, gespielt gelacht und natürlich auch wieder Kunst gemacht!

Fotos können Sie hier sehen:

15. September 2019 Weltkindertag 

Beim Weltkindertag wurde wieder geklopft, gespannt, und getrommelt. KRASS ist wieder mit dem KuMo vorgefahren und hat zu gemeinsamen Arbeiten eingeladen. Außerdem wurde zusammen getrommelt und tolle Musik erschaffen.  Das Trommeln hallte durch den Park und die Kinder konnten eins auf jeden Fall festhalten: Trommeln? Das machen wir nochmal!

Aber das Ganze hatte natürlich auch einen anderen Hintergrund. Die UN-Kinderrechtskonvention wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Vieles wurde bereits für die Jüngsten unserer Gesellschaft erreicht. Aber, immer noch sind viele Kinder ohne ausreichenden Rechtsschutz.

KRASS hilft! Durch Kunst und Kultur versuchen wir die Stärken der Kinder zu finden und sie so zu stärken. Denn nur dann können Kinder für ihre eigenen Rechte einstehen!

08. September 2019 Parklife 

Natürlich sind wir auch bei Parklife der Stadt Düsseldorf wieder dabei! Schaut doch was wir tolles kreirt haben. Wie immer, haben die Kinder wieder gezeigt, was in ihnen steckt.

Ein paar Fäden, einen Hammer und Nägel und Schwupps‘ sind eigene Gedanken Wirklichkeit geworden.  Hunde, Tiere, Buchstaben… Alles ist dabei und doch ist alles auch wieder von Individualität durchzogen!

Wie findet ihr es? ❤️

01. September 2019 Fest für Frieden, Freiheit und Demokratie

Beim Fest für Frieden, Freiheit und Demokratie haben wir uns um die Kleinen Besucher des Festes gekümmert. Zusammen haben wir uns künstlerisch mit dem Grundgesetz auseinandergestzt. Zusammen haben wir das Grundgesetz bemalt und gezeigt, was es heißt über Kulturgrenzen hinaus zusammenzuhalten.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen

07. August 2019 ESPRIT Charity Day 

Dieses Mal haben wir uns etwas tolles einfallen lassen! Bei strahlend schönem Wetter fuhr unser KuMo in Düsseldorf vor. Bei tollem Buffet konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Natürlich durfte auch das Kinderschminken nicht fehlen.

Ein ganz großes DANKE an Esprit für diesen unvergesslichen Tag ! 🤗

28. Juli 2019 Make Art not Trash

Ganz im Sinne von Make Art Not Trash haben unsere Kinder zusammen tolle Kunstwerke aus Müll. SO schön kann recycling sein! Alle Kunstwerke wurden im Rahmen von Fridays For Future erschaffen. Unsere Kinder sind die Zukunft, wir bereiten den Weg. 😍

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

16.Juli 2019 NEWS vom FlüchtlingsCamp Düsseldorf

Juhu, die Sommerferien sind da! Das heißt, nun gibt es viel Zeit, um tolle Sachen zu unternehmen. Das gilt natürlich auch für die Jungen der Flüchtlingsunterkunft in der Grünewaldstraße.

Also schnell ins Auto gehüpft und auf ins Rheinbad, um die freie Zeit gebührend zu nutzen. Ein Besuch im Schwimmbad gehört in den Ferien einfach dazu! Aber keine Sorge, das Steuer hat unser Dozent dann doch lieber wieder selbst übernommen.

Und was wollen sie sonst noch alles erleben in den Ferien? Die Jungen habe da eine Menge Ideen…Wir halten Sie auf dem laufenden!

15. Juli 2019 Das KulturMobil hupt

KRASSe Kids, KRASSes Team, KRASSer Support.

Gestern war das Kumo wieder mit @mutabel unterwegs bei Parklife zum Heimspiel im Hanielpark.

Trotz Wolkendecke und nicht ganz sommerlichen Temperaturen waren die KRASSen Tische rappelvoll mit fleissig mutabelnden Kindern. Schaut einfach selbst 😍

Dazu bekamen wir gestern auch noch Besuch von unserem Flingeraner Schreiner Dirk Schmidt, der uns so tatkräftig für dieses Projekt mit Holzzuschnitt unterstützt . DANkE!

Wir hatten Spass, kids & crew gleichermassen und freuen uns bereits auf das nächste Parklife im Hofgarten! Bis ganz bald 🤗

12. Juli 2019 Die Trickfilm Helden

Schaut euch das KRASSe Ergebnis unserer kleinen Filmregisseure an! 🎥 Ist das Video nicht super geworden?

9. Juli 2019 HIP HOP in Garath

Während der Projektwoche in der Gesamtschule Stettiner Straße, in Düsseldorf-Garath präsentierte die Klasse 5D das Ergebnis ihres Workshops in der Aula. Gemeinsam haben die Schüler zusammengetragen, was Garath für sie bedeutet: Was toll ist, was sie sich anders wünschen und das in Reimen zusammen gefasst, eine Tanzperformance für den Rap kreiert und das Gesamtergebnis präsentiert. Die Vorstellung wurde mit minutenlangem Applaus honoriert, alle in der Aula waren aus dem Häuschen.

8. Juli 2019 KRASS im Museum

Am Wochenende wurde es groß, so richtig groß! Am Freitag und Samstag konnten sich die Kids in einem Workshop in der Kunsthalle Düsseldorf mit der kanadischen Künstlerin Megan Rooney und unserer Dozentin richtig großflächig austoben.

5. Juni 2019 Borussia Düsseldorf rockt die Arena

WAHNSINN!!!! Der Weltrekordversuch initiert von Borussia Düsseldorf  im Tischtennis Rundlauf in der MERKUR SPIEL ARENA – wir waren auch dabei. Claudia Seidensticker feuert unsere tanzenden Kids und die Rekord-Teilnehmer live mit an bei diesem tollen Event, dass Elsa hilft mitfinanziert hat.

24. Mai 2019 KRASS bei Vodafone

Unter dem Motto “Creativity inspires connectivity“ wurden  in Hamburg drei Vodafone „5G Cubes“ (Router) u. a. vom Berliner Mauerkünstler Thierry Nord gestaltet. Diese werden aktuell auf eBay versteigert, der Erlös kommt KRASS und unserem Engagement „Kunst im Kinderkrankenhaus“ zugute 😍 Was für eine tolle Charity-Aktion von Vodafone Deutschland und dem ADC. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten ❤️

23. Mai 2019 Kunst erleben

Wie kann die Integration von Kindern und Jugendlichen aus anderen Kulturen eigentlich am besten gelingen? Das geht vor allem mit kultureller Bildung! Sie beeinflusst nicht nur kreative Fertigkeiten, sinnliche Wahrnehmung und Ausdrucksfähigkeiten, sondern bietet auch einen Zugang zur Geschichte und den Traditionen. Dem ist sich KRASS e.V. bewusst und setzt mehrere Projekte in Flüchtlingsunterkünften um. Eines dieser Projekte findet seit Ende 2016 unter der Leitung von Diplomkunsttherapeutin Mareike van Elsbergen statt. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern schafft die künstlerische Leiterin des Angebotes für alle Kinder und Jugendlichen der Meineckestraße  in Düsseldorf einen Raum zur freien und kreativen Entfaltung.

Teilnehmer entscheiden selbst
Ganz besonders wichtig ist ihr dabei, den Teilnehmern bewusst zu machen: Ihr könnt die Welt entdecken und dabei eure ganz persönlichen Spuren hinterlassen. Dafür stellt sie für bis zu 20 Kinder und Jugendliche (6-16 Jahre alt) jede Woche ein Motto und ganz viel Material bereit. Was sie damit anfangen, ob sie sich kreativ austoben, das Gespräch mit ehrenamtlichen Helfern suchen, um persönliche Erlebnisse aus der Schule mitzuteilen, oder sich einfach nur ihrem Spieldrang hingeben, das entscheiden sie letztendlich selbst.

Nachhaltiges Angebot
Manche der Kinder und Jugendlichen wohnen bereits seit mehreren Monaten in den Modulunterkünften in Golzheim, andere sind schon in Wohnungen umgezogen, manche kommen gerade erst an. Die hohe Fluktuation ist der künstlerischen Leiterin vertraut: „Mir ist wichtig, dass wir mit unserem nachhaltigen Angebot alle Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und dafür stehen uns jeden Mittwoch zwei Stunden im Gruppenraum der Unterkunft zur Verfügung“, erklärt van Elsbergen In diesem zwei Stunden wurde Mareike schon des Öfteren von ihren Teilnehmern überrascht: Die Kinder lernen die deutsche Sprache ungemein schnell und werden schnell warm mit uns. So zeigen sich auch ursprünglich „in-sich-gekehrte“ und ruhige Teilnehmer im Laufe des Projektes von der lebhaftesten und kommunikativsten Seite.

16. Mai 2019 Schloß-Gymnasium Düsseldorf

Kinder helfen Kindern ♥️ Auch in diesem Jahr hat das Schloß-Gymnasium Düsseldorf-Benrath durch einen Spendenlauf wieder fleißig Geld für den guten Zweck gesammelt 😍 Ein Scheck über 2.000€ wurde gestern feierlich überreicht. Wir sind super glücklich und dankbar über diese Spende und werden diese dafür einsetzen benachteiligten Kindern & Jugendlichen Kultur & Bildung zu schenken ♥️

4. Mai 2019 Märchen erleben!

Verkleiden, schminken, in eine neue Rolle zu schlüpfen und auf einen großen Auftritt hinzuarbeiten ist für jedes Kind eine ganz besondere Erfahrung ♥️ Bühne frei für „Alice im Wunderland“ performed von unseren KRASSen Kindern der Jahrgangstufen 5 & 6 der Gesamtschule Garath in Düsseldorf 😍 Im Rahmen unseres Langzeitprojekts „Märchen in Museen erleben“ konnten die Kids zwischen regelmäßigen AGs mit Tanz & Theater, Kostümgestaltung oder Bühnenbild wählen. Zum Abschluss präsentierten die Kinder ihr Können in einer gemeinsamen Theateraufführung. Diese Kids haben es drauf!

9. April 2019 Das KinderAtelier

Seit über 6 Monaten hat es nun schon geöffnet. „meine Herzensangelegenheit“, wie Claudia Seidensticker, das KRASSe KinderAtelier nennt. Weil sie es von der Pike auf mit geplant hat. Herzblut und Zeit investiert hat.

Vor allem aber, wegen der kleinen KünstlerInnen, die vorbei schauen – ganz schüchtern zunächst, manchmal mit wenig Selbstvertrauen. „Ich kann das nicht“, bekommen die KünstlerInnen Barbara, Tine, Katja und Mareike oft zu hören.

Dann setzen sie sich neben die Kids, greifen selbst zum Pinsel oder mischen die Farben, zeigen die Techniken. Zeigen, dass etwas dran ist an dem Spruch: „Probieren geht über Studieren“.

Und dann passiert etwas, dass uns von KRASS immer wieder erstaunt: die Kids verlassen ihre Schutzmauern, kommen aus sich heraus, vertrauen sich den KünsterInnen an und vertrauen auf sich selbst. Das zeigt sich insbesondere bei Bildbesprechungen, bei denen die Kids etwas zu Ihren Kunstwerken erzählen. Ob sie mit Mareikes mitgebrachter Pastellkreide malen, aus Barbaras Naturmaterialien kleine Boote basteln oder aus den Tetrapaks, die Tine sammelt, ein Modelldorf bauen: Hinter jedem Kunstwerk verbergen sich ganze Geschichten, unglaublich spannend und berührend. Eine Herzensangelegenheit eben.

Ihr wollt euch die Boote und die anderen Kunstwerke anschauen? Besucht uns auch bei Facebook!

1. April. 2019 KulturMobil Einsätze Sommer 2019

Unser KulturMobil ist im Jahr 2019 an insgesamt 9 Orten anzutreffen.

Am Spielplatz Schillerplatz, Achenbachstraße 82, 40237 Düsseldorf sind wir einmal pro Woche. Der Spielplatz befindet sich im Stadtbezirk 2 und ist mit Grünflächen, Tischtennisplatten, Rutschen, Schaukeln, einem Büdchen und einem öffentlichen Bücherschrank ausgestattet. Die Kinder freuen sich sehr über das Kunstangebot.

Der Spielplatz Fürstenplatz, Fürstenplatz 17A in 40215 Düsseldorf, wird vom KulturMobil einmal in der Woche besucht. Der Spielplatz bietet Spielgeräte für alle Altersgruppen, Eisdiele und Bäckerei sind in unmittelbarer Nähe, Seil-Klettergerüst, kleine Häuschen, Sandkasten und sogar eine Tischtennisplatte bieten den Kindern große Abwechslung.

Besonders beliebt ist der Florapark, in der Palmenstraße 1, 40217 Düsseldorf, der vom KulturMobil auch jede Woche besucht wird. Hier gibt es alte Bäume, gepflegte Anlagen und Wege, einen tollen Kinderspielplatz und einen abgezäunten Hundespielplatz. Durchgehend sind 15-20 Kinder bei uns. Schon beim Aufbau kommen die ersten Kinder und nehmen am freien Malangebot teil.

Pro Monat sind wir außerdem im Volksgarten/Südpark Spielplatz, in der Emmastraße 35, 40227 Düsseldorf.

Der Spielplatz Zoopark darf sich auch auf den Besuch vom KulturMobil freuen. Er bietet Buddelkisten, Schaukeln, Klettergeräte und Wasserspiele.

Der Spielplatz Hanielpark, in der Grafenberger Allee, 40237 Düsseldorf, wird einmal die Woche besucht. Insgesamt bietet die große Grünanlage zwei Spielplätze. Der vordere Spielplatz ist mit Klettergerüst und Schaukeln ausgestattet. Der hintere Spielplatz hingegen besitzt eine Wasserstraße, kleine Rutschen und Buddelkisten.

Einmal im Monat fährt das KutlurMobil noch zum Spielplatz im Ostpark an der Sulzbachstraeß 25. Der Spielplatz ist ein schattiger Spielplatz mit Wasserpumpe, Sitzbänken, mehreren Rutschen und Klettergerüst.

Zuletzt ist das KulturMobil 14 tägig in Holthausen Kamper Acker unterwegs. Der Spielplatz bietet ein Klettergerüst und eine große Fläche. Die Kinder bekommen durch die KRASSe Zeit die Möglichkeit Abwechslung in Kunst und Kultur zu erleben. Die Eltern sind begeistert, neugierig und auch froh, ihre Kinder mal in unsere Obhut zu geben. Besuchen Sie uns ganz unverbindlich. Es ist schon was Besonderes, so ein fahrendes Atelier zu sehen.

31. 3. 2019 Frau Fett auf Weltreise

Heute war es soweit!
Unsere Dozentin „Frau Fett“  fährt von Düsseldorf aus mit einem Fahrrad über Ost Europa, Asien bis nach Australien und wird dabei weltweit Menschen animieren, Gutes für Andere zu tun, und somit Spenden für den KRASS e.V. zu sammeln.

Liebe @fraufett Wir wünschen Dir eine gute Reise, tolle Abenteuer und unvergessliche Momente.

Da Krass e.V. nicht nur deutschlandweit aktiv ist, sondern unter anderem bereits auch in Günzburg/Bayern, Athen und Shanghai Projekte realisiert, fährt sie diese Städte als festes Reiseziel an, um dort ein jeweiliges Kurzzeitprojekt mit den Kindern vor Ort durchzuführen.

Auf ihrer Reise werden sie  rote Ballons begleiten, welche sie mit den unterschiedlichsten Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnet, fotografieren wird. Ein roter Ballon als Symbol für HOFFNUNG, GLEICHHEIT und LIEBE. Werte und Ziele, nach denen unsere Gesellschaft, unabhängig von Glauben und Nationalität suchen, als auch leben sollte.

Was sie auf ihrer Tour erlebt, wo sie steckt und was sie für Erfahrungen sammelt, könnt Ihr auf Ihrem Blog
verfolgen.

Ihr findet die Aktion von @Fraufett KRASS?
Dann spendet gerne hier!

4. 3. 2019 Rosenmontagsumzug in Düsseldorf

Das war DAS ERLEBNIS für insgesamt 70 junge und junggebliebene Düsseldorfer und Geflüchtete im Alter von 12 bis 16 Jahren: die Teilnahme am Rosenmontagsumzug beim Karneval 2019 in Düsseldorf!

Samstag 16.2.2019 Projekt anders 4.0. präsentiert 

Nach erfolgreichen Durchführungen und Präsentationen von den„anders Projekten 1-3“ geht„anders4.0“in die nächste Runde.

Neue Texte gerappt, gedichtet und geslammt,

Bilder knallbunt, gefilmt und an die Wand geworfen,

Neue Töne gebeatboxt, gezupft und angeschlagen,

wilde Köpfe und alte Zöpfe ab, KRASSe Ansichten

das ist gelebte Diversität bei anders 4.0

1. Dezember 2018 – Jecke Zeiten

Mit einer riesigen Arche Noah, der KRASSen Arche für Kinderrechte, werden wir den Düsseldorfer Karnevalsumzug verstärken. Dabei bekommen wir jede Menge prominente Unterstützung: Jacques Tilly, der berühmt-berüchtigte Karnevalswagenbau-Künstler, wird die Arche konstruieren. Auf  dem Wagen selbst wird Rosenmontag die tierische Prominenz vertreten sein: Giraffen, Löwen, Elefanten…dank dem Engagement unserer KRASSen Kids und Dozenten werden die felligen Passagiere nicht nur bombastische Musiker abgeben, sondern beweisen, wie gut es sich auf vier Beinen tanzt.

16. November 2018 – Leylah – die Primaballerina

Es ist der 16. November 2018. Ein Freitag. Ein Tag wie jeder andere? Nicht für das Tanztalent Leylah, denn heute hat KRASS das Anmeldeformular für eine Balletschule ausgefüllt. KRASS eV. Wird im Rahmen eines Stipendiums die monatlichen Gebühren für die Schule in der Düsseldorfer Stadtmitte übernehmen. Und für Leylah geht ein lang gehegter Herzenswunsch in Erfüllung. Sie wird Ballet tanzen. Gleich am nächsten Tag sucht sie sich ihre Grundausstattung aus, die jede Ballerina braucht: Rosa Ballettschuhe, weiße Strumpfhosen, einen rosafarbenen Body und ein Wickeljäckchen in rosa – natürlich!  Einmal schon durften wir die Neunjährige begleiten. Die Haare zu zwei kleinen Dutts hochgedreht und festgesteckt, wirbelt Leylah über das Parkett. Wir haben es kaum geschafft sie auf ein Foto zu bekommen. Stolz wie Oskar – oder besser wie eine Primaballerina zeigt sie uns ihre neu gelernten Tanzschritte. Pirouetten. Sogar einen Spagat schafft sie schon. Aber das schönste  und ausdrucksstärkte finden wir in Leylahs‘ Gesicht: Strahlende Augen und ein Lächeln, das die ganze Unterrichtstunde auf den Lippen geblieben ist

5. November 2018 Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf

ZIELE der pädagogischen Intervention in diesen speziellen Gender Workshops:

Lebensweltorientierung des Einzelnen und der Gruppe

Erweiterung der Komfortzone im Sinne der Lebensweltorientierung

Sukzessive Integration neuer Fähigkeiten in das Selbstbild

Selbstwerterhöhung im Rahmen der sozialen Kooperation

Wir haben mit den Jugendlichen Sitzbänke gebaut. Motorische Fähigkeiten betrachtet, um zukünftige Aktionen zu planen. Lebensweltorientierung: Was brauchen die Jugendlichen, was wollen die Jugendlichen und welche Möglichkeiten eröffnen sich daraus? Dieser Prozess wird weiter andauern und in weiteren handwerklichen Aktionen begutachtet. Es ging ums Bohren und Schrauben. Außerdem: Integration eines neuen Jugendlichen in eine bestehende Gruppe.

Dieses Mal ging es ans Lackieren und Streichen. Wir haben zusammen eine Leinwand gebaut und so Fähigkeiten, die beim letzten Treffen erworben wurden eingesetzt. Die Jugendlichen konnten sich im Kooperationsprozess für eine einheitliche Botschaft entscheiden: We want Freedom! Die Leinwand blieb in der Flüchtlingsunterkunft, damit die Jugendlichen in Zukunft das gelungene Werk betrachten können.

Bei nächsten Treffen wurde gesägt. Kein einziger der sieben geflohenen Jugendlichen hatte bis dahin gesägt. Diese Aufgabe bedurfte ein besonderes Maß an Achtsamkeit. Die Jugendlichen haben sich der Gefahr angemessen konzentriert. Die Jungen waren sehr stolz. Allen wurde eine positive Arbeitsfähigkeitsbescheinigung attestiert. Wir sind jetzt bereit für größere Projekte. Die Jungs wollen ein Fußballtor.

13. Oktober 2018 Kinderatelier

am 13. Obktober 2018 eröffneten wir mit vielen kreativen Workshops das KinderAtelier auf der Linienstraße 78 in Düsseldorf-Oberbilk.

„Wir möchten durch unsere spielerische, wertfreie und unkonventionelle Herangehensweise das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten der Kinder nachhaltig fördern und dazu beitragen, dass sich ihre Talente entfalten können.

Kinderatelier ( KiA) Öffnungszeiten

Di:     16-18 Uhr, offenes Atelier (ab 23.10.2018)

Mi:    16-18 Uhr offenes Atelier

Do:   16-18 Uhr offenes Atelier

Fr:    16-18 Uhr

Sa:    geschlossen

So:    geschlossen

Mo:   geschlossen

Termine für besondere Projekte und Veranstaltungen werden angekündigt:

6. Oktober 2018 Ehrenamtsmesse

….vielen Dank an alle Ehrenamtlichen und den beiden Künstlern, die den Tag zu einem fröhlichen, kreativen und netzwerkenden Samstag verzaubert haben. DANKE dem Team aus dem Rathaus Düsseldorf für die tolle Organisation zur 2. Düsseldorfer Ehrenamtsmesse.

   

25. August 2018 KRASSes Sommerfest

Zum 3. Büdchentag in Düsseldorf war KRASS mit einem umfangreichen Programm am Schillerplatz zum alljährlichen Büdchentag präsent.

Die gut organisierte Veranstaltung unter dem Motto „Sommerfest“ das von 12 – 22 Uhr statt gefunden hatte, begeisterte nicht nur viele Besucher, sondern die Macher selbst.

Hochmotiviert trafen sich am an diesem Tag KünstlerInnen, administrative Ehrenamtliche und MusikerInnen, teilweise zum ersten mal, obwohl diese mitunter schon länger für den Verein KRASS tätig sind und damit auch die kulturelle Bildung von Kindern u. Jugendlichen fördern und unterstützen.

Das KulturMobil, ausgestattet mit allem was Kinder in Sachen malen, basteln, modellieren und musizieren fördert, hatte sich in Mitten des Geschehens platziert. Kinder konnten somit ihrer künstlerischen Ader einfach freien Lauf lassen.

Ein LKW mit Tischen und Bänken für die Veranstaltung gerüstet wurde später zur Leinwand für Plakate der Künstler, sowie zum Backround für die Bühne der Band von Antonius Papamichail, die an diesem Tag mit griechischer Live-Musik begeistern konnte, wie auch für die ganztägige Hintergrundmusik von DJ Chris Feculak.

Es reisten viele Künstler/Musiker/PädagogenInnen zur Gestaltung von Musik und Tanz an, um den Kindern vor Ort die praktische Anwendung näher zu bringen. .

So zum Beispiel, Mareike van Elsbergen, Loresa Maloku, Uli Tiepermann, Stephanie Kowalskials wundervolle Fotografin, die Tanztruppe von Capoeira, KinTop aus Garath, Anja Belzner von Rheinklänge, Heidemarie Exner von Tanzeit und Natalie Kiboumou de Graaf von den Businesraupen. Sie alle begleiteten die Veranstaltung auf wundersame Weise zur Freude aller Besucher. Wir freuen uns jetzt schon auf das Jahr 2019 und bedanken uns bei allen ehrenamtlichen und amtlichen Helfern.

21. Juni 2018 Social Day mit Vodafone

…was war das für ein großes Hallo und eine Freude für Claudia Seidensticker, die RechtsanwältInnen von Vodafone frühmorgens zu treffen. Auf der Agenda standen viele kleine wichtige Vereins Arbeiten (wie z.B.: Inventurliste Lager Bilk, Inventur Lager Rath, Inventur KulturMobil, KuMo waschen, aufräumen und katalogisieren u.v.m.) die das Team an ihrem sozialen Tag für und mit KRASS *freu freu freu* erledigen wird. Dadurch dass der Verein keine sozialversicherungspflichtigen Festangestellten und auch kein Office oder anderes Nest hat und sich nur aus Spenden und Förderanträgen bei Land/Bund und Kommune nährt, fallen solche Aufgaben meistens unter den Tisch. Schrecklich, aber wahr in einem kleinen Verein! Daher war an dem Tag große Freude angesagt und hier ein paar Impressionen vom „Social day“ der Vodafone Truppe! Fotos sagen ja mehr aus als Worte: ALSO, schaut und viel Vergnügen! Liebe Grüße Claudia von KRASS

30. Mai 2018 #WirSINDKrass

Mit dieser Reihe wollen wir euch einen Einblick in unsere KRASSe Welt und die Arbeit unserer künstlerischen LeiterInnen gewähren und euch gleichzeitig vor Augen führen, woraus sich der KRASSe Erfolg unseres Vereines nährt.

In den Rubriken Tanz, bildende Kunst, Musik und Theater setzt KRASS e.V. seit zehn Jahren zahlreiche Projekte um, mit denen allen Kindern und Jugendlichen der kostenlose Zugang zur kulturellen Bildung ermöglicht wird.

Wir danken unseren künstlerischen LeiterInnen, die mit ihrer Profession jeden Tag unsere KRASSe Vision mit gestalten und sie in die Welt tragen. Ihr seid Klasse!

12. Mai 2018 Abschlussveranstaltung anders.3.0

Die Junge Aktionsbühne (JAB) im Haus der Jugend verwandelte sich in einen kulturellen Treffpunkt. Rund 30 Projektteilnehmer setzten sich drei Monate lang mit den Themen „Vielfalt“ und „Diversität“ auseinander. Entstanden ist dabei ein einzigartiges Kulturprogramm mit Kunstausstellung und Bühnenshow.

Vorzeigeprojekt für „gelebte Integration“
„Ich bin begeistert von dem Projekt“, schwärmt Sabine Fleischer, Projektleiterin der JAB (Haus der Jugend), und führt fort: „Selten werden Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung auf solch einer kreativen Plattform zusammengebracht“. Für Fleischer ist das KRASSe Angebot „anders“ ein Vorzeigeprojekt, wenn es um „gelebte Integration“ geht. Die Teilnehmer haben unterschiedliche Lebenswege, vielfältige Geschichten im Gepäck und bringen Fluchterfahrung mit. Kurz: Sie sind alle „anders“! Und wer anders ist, hat viel zu erzählen, zu zeigen und auszudrücken.

Davon konnten sich mehr als 100 Gäste selbst überzeugen. Die 14 bis 22-Jährigen präsentierten unter anderem eine Video-Performance, deutsch- und arabisch-sprachige Rap-Performances, eine Poetry-Performance, Zeichnungen, Grafittis, Gedichte, und einen Film über Freundschaft und Selbstverwirklichung.

Leidenschaftlicher Friseur und orientalische Klänge
Azad ist 14 Jahre alt und brennt für den Friseurberuf. Der Gesamtschüler unterstützte seinen älteren Bruder in dessen Friseurladen, bevor er mit seinen Eltern die Heimat im Irak verließ. Für ihn wurde in der Eingangshalle der JAB eine Barber-Ecke eingerichtet. Parallel zu seiner beeindruckenden Videoperformance auf der Leinwand ist Azad wieder leidenschaftlich am Frisieren und stellt seine Künste zur Schau. „Alle, die ich frisiert habe, waren sehr zufrieden“, so der 14-Jährige. Roujin brachte sich mit ihrem musikalischen Talent in “anders” ein. Die Bouzouki-Performance der 15-jährigen Syrerin entführte das Publikum in die Welt der orientalischen Klänge.

Talentierter Poet kritisiert Lehrer
Zartosht ist ein Meister der Worte. Was ihn bewegt, vor allem, was ihn stört, bringt er mit Gedichten gekonnt auf den Punkt. So auch der Umgang mit Gedichten im Schulunterricht. Seinen Unmut bringt er wie folgt zum Ausdruck: “Mann, was ist daran so schwer/ Gedichte zu erklär’n / Ohne Köpfe zu beschweren? / man muss doch nur Freiheit gewähren, / die Gedichte selbst zu verstehen / sie mit eigenen Augen zu sehen. Sollte sich an der Vermittlung von Gedichten in der Schule nichts ändern, attestiert der junge Poet ihnen ein trauriges Ende: Gedichte werden schon sehr bald ruh’n / sollten wir da weiter auf unsere Lehrer hören.

„Freunde müssen sich gegenseitig auffangen“
Auch die Schüler Laurin, Lukas, Kilian und Manuel brachten das, was sie beschäftigt und bewegt auf den Punkt und drehten einen Film. Das Werk besticht besonders durch seine autobiographischen Züge. So verarbeiten die Jugendlichen die Themen Träume und Selbstverwirklichung, aber auch Freundschaft und Verlust des besten Freundes. „Freunde müssen sich gegenseitig auffangen und sich darin bestärken an sich und seine Talente zu glauben“, so das Film-Team von anders. Bereits in der zweiten Runde hatten sich Kilian und Manuel gesellschaftskritisch mit dem Thema Konsumgesellschaft auseinandergesetzt und viel Lob erhalten. „Unser zweiter Film ist deutlich besser, als der erste“, stellten die besten Freunde fest. Sie wünschen die Fortsetzung des Projektes und versichern: Unser nächster Film wird auch wieder viel besser”, so die jungen Filmemacher.

Teilnehmer leuchten auf der Bühne
Glücklich und zufrieden sind an diesem Abend aber nicht nur die Projektteilnehmer, sondern auch KRASS-Gründerin Claudia Seidensticker-Fountis, die sowohl Projektteilnehmer, als auch die künstlerischen Leiter Barbara Rückert und Jason Firchow lobt. „Wenn an diesem Abend alle Teilnehmer auf der Bühne leuchten, dann haben die künstlerischen Leiter die KRASSe Vision super umgesetzt und das Beste aus den Kindern und Jugendlichen herausgeholt. Das macht mich sehr stolz“, so Seidensticker.

12. Mai 2018 Quartierest in Oberbilk

Kreative Freiräume für Kinder
Während sich der Stadtteil von seiner interkulturellen Seite zeigt, ist KRASS e.V. mit einem Stand und verschiedenen Kunstangeboten für alle Kinder vor Ort. Das KRASSe Mal- und Bastelprogramm unter der künstlerischen Leitung von Jennifer Trautwein und Aischa Sabbouh-Eggert bietet den Kindern kreative Freiräume: Aus jeglichen Bastelmaterialen wie Klorollen und Stoffen können die kleinen Gäste entweder Tiere und Phantasiegeschöpfe zu Leben erwecken und ihre tierischen und phantastischen Lebensräume gestalten.

Viele Begegnungen
„Auch in diesem Jahr nutzen wir die Chance auf dem Quartiersfest, Kindern Kunst näherzubringen und den Bewohnern und Gästen unsere Vereinsarbeit“, so die Vereinsgründerin Claudia Seidensticker-Fountis. Das Team um Seidensticker freut sich auf das interkulturelle Fest und die vielen Begegnungen mit den kleinen wie großen Gästen.

Pädagogisch-hochwertige Arbeit mit Kindern
Darüber hinaus können sich alle Gäste und InteressentInnen näher über die Arbeit unseres Vereins informieren, einen Eindruck über unsere pädagogische hochwertige Arbeit mit Kindern werfen und dabei sich von dem vielfältigen Kulturprogramm beeindrucken lassen. Das bietet neben Liveacts und orientalischen Köstlichkeiten auch ein Henna-Zelt und eine Hüpfburg für die kleinen Gäste.

Positives Image schaffen
Das Maghreb-Mai-Fest wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal realisiert. Ziel war es, den als Problembezirk „verrufenen“ Stadtteil von seiner positiven Seite zu zeigen und BürgerInnen und Geschäftsführer vor Ort zusammen zu bringen.

21. März 2018 Bei „Trommeln“ entdecken Kinder neue musikalische Welten

Trommeln, singen, bewegen: Im Rahmen des KRASSen Angebotes „Trommeln mit Moussa“ in der städtischen Jugendfreizeiteinrichtung Kinderspieltreff (Stadtteil: Friedrichstadt) kommen alle Teilnehmer zwischen sechs und 15 Jahren voll auf ihre Kosten.

Wenn Moussa den Rhythmus auf der Trommel vorgibt, ist es muchsmäuschenstill. Rund 20 neugierige Augen richten sich auf einen Punkt. Im Anschluss wird die Stille gegen ein bebendes Trommeln eingetauscht. Die Teilnehmer machen es dem Musiklehrer eifrig nach. Gerät dabei mal einer aus dem Takt, begegnet der 38-Jährige dem Ganzen mit Entspanntheit und aufbauenden Worten: „Es ist nicht schlimm, wenn ihr den Rhythmus nicht trefft, aus Fehlern lernt man“. Moussas Einstellung ist das Resultat langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Kindern. Als Lehrer arbeitet er unter anderem für die Clara-Schumann-Musikschule. Am liebsten unterrichtet er allerdings Kinder, „weil sie immer so positiv sind“, so der Senegalese.

Das Gefühl von Zusammenhalt
Die Teilnehmer erwartet bei Moussa ein entspannter und ausgefallener Unterricht. Besonders am Herzen liegt ihm, den Kinder die afrikanische Kultur nahezubringen. So vermittelt er ihnen auch Texte auf seiner Muttersprache Wolof: „Saysay be Inaleolema“, was zu Deutsch bedeutet: gemeinsam sind wir stärker! Mit der Sprache will Moussa ihnen ein Gefühl von Gemeinschaft mit auf den Weg geben. Er selbst ist in einer 13-köpfigen Familie aufgewachsen, die er vor sieben Jahren verließ und nach Deutschland zog. Das Gefühl von Zusammenhalt und die Kraft, die durch Nähe entsteht, sind tief in seiner Lebensweise verwurzelt. Sein Angebot versteht er als kreative Basis, auf der Begegnungen entstehen und gedeihen sollen.

Selbstbestimmte Freizeitgestaltung
Was das Angebot von Moussa von anderen unterscheidet, ist die selbstbestimmte Teilnahme am Kurs: Sie können sich Teilnehmer einen Stuhl schnappen und dazugesellen, oder aber mittendrin aufhören und einer anderen Freizeitgestaltung im Kinderspieltreff nachgehen. Den Kindern einen großen Raum zur selbstbestimmten Freizeitgestaltung zu bieten ist Einrichtungsleiter Mostafa Zergani sehr wichtig. So betrachtet er den Trommel-Kurs von KRASS e.V. als wichtige Ergänzung zum Freizeitprogramm der Einrichtung. „KRASS e.V. ist mir unter anderem durch die Aktionen am Fürstenplatz mit dem Kulturmobil vertraut und so hat mich die Kooperationsanfrage vom Verein sehr gefreut“, so Leiter Zergani.

Anlaufstelle bei Problemen
Der Kinderspieltreff „Oberbilker Allee“ (Oberbilker Allee / Corneliusstraße) hält für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren vielfältige Möglichkeiten bereit: von Hausaufgabenbetreuung über Klettersport, kreative Angebote, Ferienprogramme, Ausflüge und Fahrten. Auch bei Problemen in der Schule und im Elternhaus ist die städtische Jugendeinrichtung eine Anlaufstelle für Jungen und Mädchen. Weitere Informationen zur Einrichtung finden Sie hier
03. März 2018

13. Mai 2018 Erfolgsprojekt anders.3.0 geht in die dritte Runde

30 Teilnehmer, riesige Ideen und unbegrenzte Möglichkeiten: Unter dem Stichwort „Diversität“ bringt das integrative Projekt von KRASS e.V. Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung zusammen, die ihr „Anderssein“ in den Rubriken Film, Mode, bildende Kunst, Rap, Graffity und Poetry zum Ausdruck bringen. Eine Abschlussveranstaltung mit buntem Bühnenprogramm erwartet das Publikum am 13.05. im JAB.

Viele Ideen, Interessen und Pläne
Farbdosen, Schablonen, Sticker und Leinwände – allerlei Kunstmaterial steht auf mehreren Tischen verteilt. Auf der Bühne rappen Jugendliche ins Mikro, eine Gruppe von Jugendlichen steht noch in der Ecke der Halle vom JAB – sichtlich in Gedanken: Wie kann man „Anderssein“ beschreiben oder aufzeigen, wie darüber rappen? Mit diesen Fragen setzen sich die 14- bis 20-Jährigen in unterschiedlichen Kunstformen auseinander. Ihnen zur Seite stehen Projektleiter Jason Firchow und Barbara Rückert. „Die Ideen stammen von den Teilnehmern, wir unterstützen sie nur in der Umsetzung“, so Barbara Rückert, die von den ersten Impulsen überwältigt ist. Von Film, Mode, bildende Kunst, über Musik und Rap, bis hin zu Graffity und Poetry- die „anders 3.0“-Teilnehmer haben viele Ideen, Interessen und Pläne, mit denen sie vor ihr Publikum treten möchten.

Von Modekollektionen, Musikvideos und arabisch-sprachigen Raps
So wollen Nadja, Maxin und Sofia von der Dieter-Forte-Gesamtschule ihre eigene Kostüm-Kollektion auf die Beine stellen und gehen dabei einen sehr kreativen Weg: Die Kollektion ist nicht auf Stoffe beschränkt, sondern beinhaltet auch unterschiedliche Materialien wie Papier, Zeitung und ähnliches. Geplant ist auch ein Musikvideo von einer Reihe von Jugendlichen, die sich multimedial mit persönlichen Themen auseinandersetzen wollen. Ahmad hingegen hat noch keine genaueren Vorstellungen davon, wie er sich einbringen könnte. Doch bringt der 15-jährige Schüler mit Fluchterfahrung schon konkrete Interessen und Hobbies mit: „I like performing my own lyrics“, so der Gesamtschüler (Heinrich-Heine-Gesamtschule Düsseldorf). Mit seiner Familie verließ Ahmad seine Heimat Syrien und lebt seit einem Jahr in Düsseldorf.

Ideen gemeinsam in eine Form gießen
Für die Projektleiter ist es von immenser Bedeutung, dass sich die Teilnehmer sich eigeninitiativ und persönlich einbringen. Ob die Texte nun auf Deutsch, Englisch oder Arabisch über die Lippen gehen, ist ihnen überlassen. „Wir finden es sehr gut, wenn die Teilnehmer mit diffusen Gedanken zum Projekt kommen und noch nicht genau wissen, was sie machen wollen, denn hier gießen wir die Ideen gemeinsam in eine Form“, so die KRASSen Projektleiter.

Bekannte Gesichter
Auch bekannte Gesichter aus den vergangenen Runden von „anders“ sind wieder dabei: Zartosht nutzte anders 2.0 als Plattform, um seine Gedanken zum Thema Diverstität an die Öffentlichkeit zu bringen. Das Gedicht, das er auf der Abschlussveranstaltung vortrug, stellt zwei Fluchterfahrungen gegenüber: die Flucht aus Deutschland im Zuge des Zweitem Weltkrieges und die Flucht nach Deutschland (aktuell).

„anders“ genießt gute Resonanz an Schulen
Nicht nur bei den Teilnehmern und dem Publikum, sondern auch an Schulen kommt das Erfolgsprojekt von KRASS e.V. sehr gut an: „Wir erhielten mehrfach die Rückmeldung der Lehrerinnen und Lehrern, dass sich die Kommunikation zwischen Schülern mit und ohne Fluchterfahrung durch „anders“ verbessert habe“, erklären Barbara Rückert und Jason Firchow. Darüber hinaus sind im Rahmen des Projektes Freundschaften entstanden: „Wir möchten, dass sich Schüler aus Regel- und Seiteneinsteiger-Klassen näher kommen, an einem Strang ziehen und sich kreativ begegnen“, so Barbara Rückert.

Alle Daten zum Projekt auf einen Blick
Start: 19.02.2018
Ende: 13. Mai 2018
Jeden Montag zwischen 17.30-21.00 Uhr im JAB
(Haus der Jugend, Lacombletstraße 10, 40239 Düsseldorf)

Zur Abschlussveranstaltung von „anders 3.0“, am 13.05.2018, im JAB sind alle Medienvertreter und Interessenten herzlich eingeladen. Weitere Informationen zum Programm und zur Uhrzeit folgen in den kommenden Wochen.

10. Februar 2018 Die WELT entdecken und eigene Spuren hinterlassen

Wenn der Gruppenraum der Flüchtlingsunterkunft an der Meineckestraße jeden Mittwoch aufgeschlossen wird, betreten Kinder und Jugendliche zwischen drei und 16 Jahren eine kreative Welt. Und in der hinterlassen sie ihre Spuren!

Eigene Impulse mitbringen
Heute soll es um Karneval gehen und entstehen sollen bunte Masken. Das notwendige Material für das KRASSe Kreativangebot hat Mareike van Elsbergen, künstlerische Leiterin des Projektes, mitgebracht. Seit Ende 2016 leitet die Diplomkunsttherapeutin gemeinsam mit Sibel Durmaz das Angebot für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung. Beide eint der Wunsch, Kinder mit Kunst und Kultur in Verbindung zu bringen und gleichzeitig einen Raum der Begegnung zu schaffen. Die Teilnehmer sollen ihre eigenen Impulse mitbringen und mittels unterschiedlicher Materialien ihre eigenen Spuren hinterlassen: „In der Kindheit kann man das am besten, denn da ist man neugierig und frei von den Einschränkungen der Erwachsenenwelt“, stellt Mareike fest.

Austausch steht im Vordergrund
„Manchmal ist das Angebot auch eine Möglichkeit für die Teilnehmer, sich mit den Praktikanten über Dinge auszutauschen, die sie beschäftigen“, erklärt Sibel Durmaz. Die Kindheitspädagogin ist von der ersten Stunde an dabei gewesen und hat viele Kinder auf ihrer kreativen Reise begleitet: „Teilweise waren die Kinder am Anfang sehr ruhig und in sich gekehrt.“ Heute wird sie von diesen Kindern mit herzlichen Umarmungen geradezu überschüttet. So auch ihre Tochter. Belgin Durmaz hätte an ihrem ersten Tag in der Unterkunft nicht gedacht, dass sie so lange bleiben würde. Inzwischen engagiert sich die 14-Jährige seit über einem Jahr an der Meineckestraße. „Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, wie sehr sich die Kinder auf einen freuen“, erklärt die Gymnasiastin, der die Kinder sehr ans Herz gewachsen sind.

Kindern helfen, die ein neues Leben beginnen
Dajana Deckers fand den Weg zum KRASSen Kreativangebot über ein Sozialpraktikum. Seit mehreren Monaten unterstützt sie das KRASSe Team und hat für sich entschlossen: „Nach dem Praktikum, werde ich hier ehrenamtlich einsteigen.“ Auf die Frage, warum sie ihr Praktikum in einer Flüchtlingsunterkunft absolviert, entgegnet die 15-jährige nach kurzem Innehalten mit der Begründung: „Ich wollte den Kindern helfen, die in Deutschland ein neues Leben beginnen.“

Kostüme stehen schon bereit
Sümeyye* ist eines dieser Kinder. Seit vier Jahren lebt sie mit ihren Eltern und Geschwistern in Deutschland. Für sie ist das Angebot von KRASS e.V. eine Möglichkeit „coole Sachen zu machen“. Aufgefallen ist Sümeyye den Kursleitern durch ihre Lebhaftigkeit. Die Viertklässlerin hat sich schnell eingebracht und hilft neuen Teilnehmern bei Sprachbarrieren. Eine Karnevalsmaske hat sie heute nicht gebastelt, was nicht heißen soll, dass sie Karneval nicht feiert. Ihre Kostüme stehen bereit, nur entscheiden kann sich sie sich noch nicht ganz, „entweder gehe ich als Tiger oder Hexe“, erklärt sie. In der nächsten Woche wird sie Belgin davon berichten – soviel steht fest! *Name von der Redaktion geändert

8. Februar 2018 Back to the roots: Battles mit spielerischem Charakter !

„Beim HipHop geht es um Respekt!“ erklärt Franziska Schulz den Teilnehmern des Tanzkurses „back to the roots“. Seit 2017 leitet die 28-jährige das Angebot von KRASS e.V. an der Anne-Frank-Realschule gemeinsam mit Mira Scholz.

Spielerischen Charakter im Blick behalten
Jeden Donnerstag nehmen bis zu zwanzig Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe an dem Angebot teil. Die Kursleiterin bringt neben mehrjähriger Erfahrungen aus der Tanzszene auch reichlich Wissen rund um die Kunstform mit und versorgt ihre Teilnehmer mit Eckdaten: Die Hip-Hop-Kultur entwickelte sich in der New Yorker Bronx der 1970er Jahre. Spätestens seit Mitte der 1990’er Jahre hat sich die weltweit größte Jugendbewegung auch in Deutschland etabliert und dient Kindern und Jugendlichen als Sprachrohr. „Wichtig ist, dass die Teilnehmer niemals den spielerischen Charakter beim Battlen verlieren“, erklärt Franziska Schulz. Battlen bezeichnet ein Duell, bei dem zwei Tänzer gegeneinander antreten. „Doch“ fügt Schulz hinzu, „immer aus Spaß und auf der Basis von Respekt und Austausch.“ Die ausgebildete Juristin erlebt das das Tanzen als belebenden und kreativen Ausgleich zu ihrer Tätigkeit im Verwaltungsgericht.

Gemeinschaftsgefühl steht im Vordergrund
Die Vielfalt im Kurs spiegelt sich ganz besonders in der Choreographie wieder: von Basics über Freestyle werden den Teilnehmern Variationen aus den „Urban Styles“ vermittelt, aber auch viel Raum für die eigenen Wünsche geboten. Angeleitete Schritte werden mehrfach wiederholt, dazwischen dürfen die Teilnehmer auch eigene Choreos einwerfen. Was den Kurs auszeichnet, ist das Gemeinschaftsgefühl, mit dem Leiterin und Teilnehmer vorgehen. Jede eigens initiierte Bewegung wird in den Kurs integriert und von allen gemeinsam wiederholt. Wer nach hitzigen Konkurrenzkämpfen sucht, wird hier nicht fündig. Ganz im Gegenteil: Die Teilnehmer tanzen und lernen gemeinsam. Im Vordergrund steht das „wir“ und nicht nur das „ich“. Dadurch entdecken die Teilnehmer die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten des Tanzes für sich und üben sich gleichzeitig als Teamplayer. Von männlicher Dominanz, die so typisch für die Hip-Hop-Szene ist, merkt man hier übrigens auch nichts: Im Tanzkurs sind die Schülerinnen nämlich deutlich in der Überzahl!

Elsa tanzt
Neben dem Tanzkurs an der Anne-Frank-Realschule betreut Franziska Schulz einen weiteren an der Jan-Wellem-Förderschule. Beide Kurse sind Teil des KRASSen Angebotes „Elsa tanzt“. Von der Bildungsmaßnahme, die speziell auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten wird, profitieren Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren. Weitere Informationen zu „Elsa tanzt“ lesen Sie hier

22. Januar 2018

Grenzenlos musizieren, tanzen und singen

Neugierig tummeln sich Eltern, Kinder und Bekannte an der Tür und lauschen den singenden Kindern der Flüchtlingsunterkunft an der Roßstaße. Die drehen gerade ordentlich auf, singen und tanzen zu dem Lied, das Projektleiter Enrique Martinez für sie mitgebracht hat: „Ich lieg gern im Gras und schau‘ zum Himmel rauf, / schaun die ganzen Wolken nicht lustig aus?“

Lieder von der Unbeschwertheit
Die beschriebene Unbeschwertheit ist den Teilnehmern des Musikangebotes „Musik ohne Grenzen“ nahezu fremd, denn seit mehreren Monaten sind sie mit insgesamt 300 Menschen mit Fluchterfahrung im ehemaligen Finanzamt an der Roßstraße untergebracht. Der Alltag ist für die Bewohner alles andere als unbeschwert. Das will KRASS mit dem musikalischen Workshop zumindest für zwei Stunden in der Woche ändern und bedient sich dabei der unbegrenzten Möglichkeiten von Musik. So bringt Enrique Martinez, der das Projekt seit März 2016 gemeinsam mit mehreren ehrenamtlichen Helfern leitet, jeden Montag eine Gitarre oder verschiedene Liedtexte und einen Rekorder mit. Wichtig ist, dass den Teilnehmern beim Musizieren, Singen und Tanzen keine Grenzen gesetzt werden. Dementsprechend lebhaft geht es in dem Musikraum während des Angebots.

Ichstärke fördern
Mit dem Projekt will der Leiter die Kinder in der Entwicklung der Ichstärke unterstützen. Auch der deutschen Sprache sollen sie mit den Liedern nähergebracht werden. Für viele Teilnehmer ist der Kurs der erste Kontakt zur deutschen Sprache. Die Entwicklung der Teilnehmer erfolgt sprachlich, vor allem aber persönlich. Die Vereinsvertreter haben schon so manches Mal beobachten dürfen, wie Kinder ihre Schüchternheit überwanden.

Vertrauen gewinnen
„Manche Kinder waren bei den ersten Begegnungen sehr still und in sich gekehrt, doch inzwischen können wir uns vor herzerwärmenden Begrüßungen der Kinder kaum retten“, lacht Projektleiter Enrique, der beidseitig von den teilnehmenden Kindern umarmt wird. So herzlich war es nicht immer. Besonders in der ersten Zeit begegneten Eltern und Kinder der Roßstraße den Vertretern von KRASS mit Misstrauen. Das änderte sich mit regelmäßigen Begegnungen zwischen den Bewohnern und den Vereinsvertretern „vor allem aber mit der Teilnahme am Karnevalsumzug konnten wir das Eis zwischen den Kindern und besonders den Eltern brechen“, stellt Enrique fest. Auch für dieses Jahr ist eine Karnevalsparty mit den Kindern geplant. Und bis dahin springen, tanzen und singen sie Lieder von der Unbeschwertheit: Und ich flieg, flieg, flieg wie ein Flieger / bin so stark, stark, stark wie ein Tiger / und so groß, groß, groß wie ‘ne Giraffe, so hoch. Ohahah

10. Januar 2018 Von der Kunst etwas anders zu machen

Wer glaubt, Kinder seien für Kunst nicht zu begeistern, der irrt gewaltig. Vom Gegenteil überzeugt Anja Sonneson im Rahmen ihres Kunst-Workshops „Studio K“. Beim monatlichen Angebot im KiT (Kunst im Tunnel) handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen der Kunsthalle Düsseldorf, Krass e.V. und dem KiT – Kunst im Tunnel.

Knallige Perücken, glitzernde Hüte und Federmasken
Angelehnt an die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Düsseldorf („Akademie“ [Arbeitstitel]), möchte sie mit den Teilnehmern zwischen fünf und 13 Jahren eine vergangene Performance aus der Geschichte der Kunsthalle nachstellen. Dazu hat sie zahlreiche ausgefallene Verkleidungen mitgebracht. Zwischen knalligen Perücken, glitzernden Hüten und Federmasken greift jeder Teilnehmer zu einem Verkleidungsstück. Augenblicklich verwandeln sich die Workshop-Teilnehmer in Fotomodels, schlüpfen in neue Rollen und posieren nach Herzenslust. Festgehalten werden die Momente mit einer Kamera und im Anschluss gemeinsam angesehen und ausgedruckt.

Vehikel für neue Visionen
Mit ihrem Workshop möchte Anja Sonneson, die das Angebot seit zwei Jahren leitet, nicht nur ein Kunstbewusstsein vermitteln. Genauso wichtig ist der bildenden Künstlerin auch, ihren Teilnehmern Mut und Experimentierfreude mit auf den Weg zu geben: „Kunst lebt davon, etwas zu wagen und anders zu machen als gewohnt“, betont Sonneson und führt fort: „Kunst bedeutet Schöpfung und kennt kein richtig oder falsch.“ Damit spricht die gebürtige Düsseldorferin der Gründerin von Krass e.V. aus der Seele. Auch Claudia Seidensticker-Fountis sieht Kunst als ein Vehikel für neue Visionen. „Dieses Vehikel bringt mit Mut und Kreativität etwas Einzigartiges hervor“, betont Seidensticker-Fountis.

Anmeldung jederzeit möglich
Für alle Kinder und Jugendliche, die den Fragen „was ist Kunst“, „was ist Inspiration und wo kommt sie her? oder „mit welchen Materialien arbeitet ein Bildhauer?“ auf den Grund gehen und sich dabei kreativ austoben wollen, stehen die Türen des KiT geöffnet. Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung unter bildung@kunst-im-tunnel.de wird gebeten.

Zur aktuellen Ausstellung im KiT und der Kunsthalle
Die laufende Ausstellung Akademie [Arbeitstitel] in der Kunsthalle und dem KiT ist angelehnt an der legendären Ausstellungsreihe „bet¬ween“ (1969-1973), die aus Protesten und Unmut von Studierenden insbesondere der Kunstakademie gegenüber der Institution hervorging und stellt die Geschichte der Kunsthalle in den Fokus.

1.Januar 2018 Rat für Kulturelle Bildung – Eltern müssen mit gutem Beispiel vorangehen!

Eltern sehen Kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an. So sind sie der Ansicht, dass musische Bildung bedeutende Auswirkungen auf die persönliche und berufliche Laufbahn ihrer Kleinen hat. Das zeigt die Repäsentativbefragung von Eltern zur Bedeutung und Praxis Kultureller Bildung (Eltern / Kinder / Kulturelle Bildung. Horizont 2017), die im Auftrag des Rates für Kulturelle Bildung vom Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) durchgeführt wurde. Befragt wurden bundesweit Eltern (331 Mütter und 333 Väter) mit Kindern im Alter von bis zu 17 Jahren, deren ältestes Kind mindestens 3 Jahre ist.

Interesse hängt vom kulturellen Engagement der Eltern ab
Das Interesse der Kinder an verschiedenen Kulturbereichen hängt stark vom kulturellen Engagement der Eltern ab. Ein wichtiges Ergebnis dazu liefert die Repräsentativbefragung aus dem Bereich Musik: Mütter und Väter, die mindestens einmal im Monat ein Instrument spielen, musizieren zu 83% auch gemeinsam mit ihren Kindern. Spielen die Eltern kein Instrument, ist nur ein gutes Viertel der Kinder musikalisch aktiv.

Geringes Interesse bei Eltern mit einfachem Abschluss
Während Eltern aus besseren ökonomischen Verhältnissen, die über einen höheren Bildungsabschluss verfügen, deutlich mehr Wert auf Grundkenntnisse im Bereich Kultur legen, sieht es bei Eltern mit mittlerem oder einfachem Abschluss ganz anders aus: Sie äußern ein geringeres Interesse an Kultur und finden ein Grundwissen in diesem Bereich weniger wichtig. Darüber hinaus trauen sie sich weniger zu, ihr Kind in seinen kulturellen Interessen zu unterstützen. Gerade mal ein Drittel ist davon überzeugt, dem Kind ausreichen helfen zu können.

Lage besonders drastisch bei alleinerziehenden Eltern
Unterdurchschnittlich interessiert daran, dass ihre Kinder außerhalb von Schule und Kita an angeleiteten Kulturangeboten teilnehmen, sind Eltern mit niedrigem Bildungsabschluss und Alleinerziehende. Sie zeigen ein signifikant geringes Interesse daran, dass ihre Kinder an angeleiteten Angeboten in den Bereichen Kunst, Musik, Tanz und Theater teilnehmen. Somit kommt der Schule als einziger Ort für Kinder aus sozial-benachteiligten Schichten, an dem an dem kulturelle Interessen entdecken können, eine sehr wichtige Rolle zu.

Bundesweite Versorgung nötig
Bereits die Studie „Jugend/Kunst/Erfahrung. Horizont 2015“ des Rates für Kulturelle Bildung zeigte, welche zentrale Rolle den Eltern bei der Herausbildung und Förderung kultureller Interessen von Kindern zukommt. Die ergänzende Untersuchung soll Auskunft darüber geben, welche Bedeutung Kulturelle Bildung aus Sicht von Eltern hat. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine bundesweite qualitativ hochwertige und quantitativ hinreichende Grundversorgung mit Angeboten Kultureller Bildung im vorschulischen Bereich als Ausgleich sichergestellt sein muss.

Zum Rat für Kulturelle Bildung
Der Rat für Kulturelle Bildung ist eine Initiative der Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Karl Schlecht Stiftung, PwC-Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Mercator und der Stiftung Nantesbuch. Als unabhängiges Beratungsgremium befasst sich die Initiative mit der Lage und der Qualität kultureller Bildung in Deutschland. Weitere Informationen zum Rat für Kulturelle Bildung erhalten Sie hier

Die Kurzversion der Studie finden Sie hier

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