#WirSindKrass: Unser künstlerisches Team

Mit diesen Clips aus der #WirSindKrass Videoreihe wollen wir euch einen Einblick in unsere KRASSe Welt und die Arbeit unserer künstlerischen LeiterInnen gewähren und euch gleichzeitig vor Augen führen, woraus sich der KRASSe Erfolg unseres Vereines nährt.

In den Rubriken Tanz, bildende Kunst, Musik und Theater setzt KRASS e.V. seit zehn Jahren zahlreiche Projekte um, mit denen allen Kindern und Jugendlichen der kostenlose Zugang zur kulturellen Bildung ermöglicht wird.

Wir danken unseren künstlerischen LeiterInnen, die mit ihrer Profession jeden Tag unsere KRASSe Vision mit gestalten und sie in die Welt tragen. Ihr seid Klasse!

 

Mareike van Elsbergen

Die studierte Diplom Kunsttherapeutin, ausgebildete Ergotherapeutin und Diplom Sozialpädagogin Mareike von Elbergen ist so vielseitig und wissbegierig im Bereich der angewandten Kunsttherapie, dass man ihre Arbeit nicht an einem Konzept festmachen kann. Sie arbeitet vorrangig mit Alten, mit körperlich Behinderten und vor allem auch mit Kindern. In ihren Kreativworkshops – und -projekten an Schulen und Kindergärten nimmt sie die Kinder so an, wie sie in dem Moment gerade sind, in dem Sie mit Ihnen zusammen trifft. So funktioniert es am besten in einer Flüchtlingsunterkunft, aber auch in vielen anderen Projekten in denen es darum geht, die Persönlichkeiten und Besonderheiten von Kindern zu bestärken und auch ganz bewusst zu benennen. „Krass bedeutet einfach da zu sein“ – da zu sein als Spiegel, der Stärken hervorhebt und so manches, was andererorts als „Schwäche oder Mangel“ neutral oder gar als versteckte Fähigkeit und Stärke zu verstehen. Persönlichkeiten müssen gefördert und bestärkt werden – insbesondere wenn Kinder selbst nicht viel über Sprache kommunizieren, gibt es für Mareike vor allem durch Beobachtung immer Wege eine Ahnung zu bekommen, was ihre TeilnehmerInnen grad beschäftigen könnte. „Aus jedem Fleck kann man mit Kreativität etwas machen!“ – dies kann man auch auf Mareikes Grundeinstellung zum Leben verstehen und als die Lehre die sie Kindern mitgibt, um Ihnen Mut zu machen.

Moussa Dialo (Sapali Düsseldorf)

Der Senegalese Moussa Diallo lebt seit 7 Jahren in Deutschland und arbeitet u.a. für das Tanzhaus NRW und die Akademie der kulturellen Bildung in Remscheid. Das Kulturamt Düsseldorf führt ihn seit 2012 auf der Empfehlungsliste für die künstlerischen Angebote im Rahmen der Offenen Ganztagsschule. Zusätzlich unterrichtet er Djembele Klassen an Düsseldorfer Grundschulen, Kindergärten und auch in der Erwachsenenbildung und bietet im Rahmen des NRW-Landesprogramms Kultur und Schule fortlaufende Kurse sowie Ferienworkshops an.
Er ist mit den westafrikanischen Rhythmen und Trommeltechniken aufgewachsen und tourte bis 2009 als professioneller Percussionist des Ensembles „Djembe Rythme Guediwaye“ durch die Welt. In Spanien gründete er dann seine Trommel- und Tanzgruppe „Sapali Percussion“, mit der er zahlreiche Auftritte und Engagements realisierte.
Seine Devise ist: „Immer glücklich und Dankbar sein“! Gar nicht so einfach in einem Land in dem Menschen oft unter Stress und Leistungsdruck leiden. Moussa integriert seine positiven Erfahrungen in seine pädagogische Kinder- und Jugendarbeit:
Gestresste Eltern übertragen ihr unruhiges Gemüt oft auch indirekt auf die Kinder – problematisch wird es dann, wenn in der Schule dann ruhiges Sitzen und Konzentration belohnt wird, statt der Unruhe zumindest mit Bewegung entgegenzutreten. „Trommeln macht glücklich!“

In seinen Kursen und Workshops gibt er diese Freude an die Kinder weiter und ist dankbar für die Zeit, die er mit ihnen verbringen kann. Zuerst fangen sie oftmals zurückhaltend an, um dann spätestens am Ende, wenn Trommeln und Gesang kombiniert werden, „laut und mit Schmackes!“ mitzumachen.
Nach jeder Trommel Session ist er ausgepowert und die Kids glücklich. Besonders schätzt er, dass durch KRASS vor allem Kinder aus finanziell schwächeren Umständen kostenlos teilnehmen können und gefördert werden. Dass es den Kindern Spaß macht, sieht man ihnen an und besonders mag er es Ihnen auch seine Kultur und die Hintergründe der Lieder näher zu bringen. Eine große Rolle spielt vor allem der Respekt vor Familie und den Eltern – die Kinder lernen bei Ihm so auch indirekt wie sie Konflikten mit den Eltern anders begegnen könnten als Sie es bisher tun. Trommeln ist ein Ventil und erzeugt gleichzeitig Zufriedenheit und Gemeinschaft unter den Kindern. Trommeln für innere Stabilität und als Lernraum zur Konfliktbewältigung.

 

Jenny Trautwein

Malen und Gestalten als vertrauensvolle Ebene der Kommunikation: Ohne Frage, das sind an Sich schon kreative und schöne Beschäftigungen.

Aber Jenny Trautwein beschreibt in diesem Video auf sehr klare Weise, inwieweit Kunst auch zu einem geschützten Raum werden kann. Zu einem Raum in dem man sich entspannt, vertraut und sich beruhigt – vielleicht um schöne Erlebnisse zu verarbeiten, aber vielleicht auch um Probleme und Kummer auszudrücken, wo man sonst nur schwer Worte findet. Jenny, selbst studierte Künstlerin und hauptberuflich diplomierte Gemälderestauratorin (u.a. in der Gemäldegalerie Berlin oder der Pinakothek der Moderne München) engagiert sich zusätzlich für KRASS.

Sie selbst ist als Tochter einer Künstlerin mit dem Geruch von Farben aufgewachsen und liebt die Zusammenarbeit mit Kindern. Jenny ist eine sehr einfühlsame, quirlige und kreative Person, die mit ihrer Art gleichzeitig Stabilität und Wertschätzung vermitteln kann. Den Spagat einerseits professionellen emotionalen Abstand zu den Problemen und Schicksalen Ihrer TeilnehmerInnen zu halten und dennoch authentisches Mitgefühl auf Augenhöhe zu praktizieren, schafft Jenny, indem Sie Kunst auch als Selbstschutz versteht.

 

Aischa Sabbouh-Eggert

Durch Hand-Werk Eigenes oder Neues zu erschaffen bleibt für viele auch im Erwachsenenalter ein Traum, ein Graus oder vielleicht etwas, das man „nicht kann“. Aber wenn man bastelnde, handwerkende, malende Kinder beobachtet, die mit Hingabe, Konzentration und grenzenloser Kreativität, ihre ganz persönlichen Kunstwerke erschaffen, der ahnt, was Aischa Sabbouh-Eggert mit Ihren KRASSen Nähworkshops für Kinder bewegt.

Die diplomierte, bildende Künstlerin arbeitet selbst sehr gerne mit Nadel und Faden und hat u.a. in Ihrer Ausbildung eine Schneiderlehre bei Toni Gard in Düsseldorf absolviert. Nähen ist für die meisten Kinder erst einmal eine ganz neue Erfahrung und aus einem Stück Stoff, Nadel und Faden z.B. eine Puppe zu nähen, erscheint vielen außerhalb Ihrer Möglichkeiten. Wie groß ist dann die Überraschung und der Stolz auf die eigene Leistung, wenn man mit liebevoller Anleitung Stück für Stück ein eigenes, kleines Kunstwerk hinbekommt.

So geht es Kindern oft, wenn Aischa Ihnen Mut macht und ihnen insbesondere die Kunst der Textilgestaltung nahebringt. Zudem erschaffen Kinder oft etwas, was sie nicht nur während der Gestaltung erfreut, sondern auch noch lange danach, weil sie ihre kleinen Meisterwerke mit nach Hause nehmen und einfach liebhaben können.

Musik kann so vieles mit uns machen. Sie macht uns traurig, fröhlich, glücklich und nachdenklich oder alles zur gleichen Zeit, unabhängig von Sprache, Kultur, Alter und Geschlecht.

 

Amaia Arieta

„Musik ist die beste Medizin“ sagt Amaia Arieta überzeugt. Und Amaia, eine engagierte junge Spanierin, hat mit Ihrer Liebe zur Musik schon viel bewegt. Seit fünf Jahren unterrichtet Sie und engagiert sich für Kinder in unterschiedlichen sozialen Projekten.

Derzeit studiert sie Musikpädagogik an der Musikhochschule in Düsseldorf. Und auch hier findet Sie Zeit für die Kinder, die ihr so sehr am Herzen liegen.

Wöchentlich musiziert sie innerhalb des Projektes „Musizieren im Krankenhaus“ in der Düsseldorfer Kinderklinik.

Mit ihrem Ziehkoffer, in dem sich viele musikalische Überraschungen verbergen, mit ihrem Temperament, ihrer Empathie und viel Humor ermöglicht sie den Kindern, dem Krankenhausalltag kurzzeitig zu entfliehen und mit ihm auch Positives zu verbinden.

Sie schenkt Freude und Freude ist Lebensmut! Wie dies aussieht, zeigt dieses Video mit vielen schönen Bildern und Eindrücken

 

Jason Firchow

Jason Firchow hat alles was man braucht, um Jugendliche für etwas zu gewinnen!

Und das ist: Coolness und Begeisterung für das was er tut!

Ganz nebenher hat er auch sonst ganz gute Skills für die Leitung von Jugendprojekten im Bereich Hip Hop, Rap, Gaffiti  und so vieles mehr:  jahrlange Erfahrung als Freelancer  in der Medienkonzeption und –produktion bis heute, Leitung von musikpädagogischen Projekten u.a. für das junge Schauspielhaus und das Tanzhaus NRW und den Glauben daran, damit und mit anderen etwas Neues und aufregendes zu schaffen!

Mit seiner Lockerheit und seinem Einfühlungsvermögen schafft er eine tolle, professionelle   und produktive Atmosphäre, in der die Jugendlichen  ihre Talente entdecken lernen.

Jason setzt in der Lebenswelt vieler Jugendlicher an, er spricht Ihre Sprache und weiß wie man Perspektiven eröffnet. Er selbst macht sein Hobby ja zum Beruf.

KRASS ist begeistert, Jason ist begeistert und die Jugendlichen auch! Besser geht nicht!

Aber am besten ihr hört euch selbst an, was er dazu sagt:

 

Illiana Bouloutsou

Illiana Bouloutsou ist Hip-Hop Tänzerin mit Leib und Seele. Tanzen – das ist für sie eine Leidenschaft, bei der Körper und Seele verschmelzen. Diese Kraft und Leidenschaft steckt sie in das KRASSe Projekt für Kinder und Jugendliche, einen Hip Hop Workshop. Weil Menschen wie Illiana bereit sind, Ihre Power weiterzugeben, um andere zu motivieren, können so tolle Projekte für Kinder überhaupt erst auf die Beine gestellt werden.

Die Kinder und Jugendlichen können hier ihren Alltag und ihre Sorgen vergessen, sich auspowern, neue Freunde finden und gemeinsame Erfolge feiern. Ein hervorragendes Antiagressionstraining, das dabei hilft, ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen und zu stärken. Dieses Engagement von Menschen für Menschen ist unendlich wertvoll, weil hier mit Spaß gemeinsam etwas erarbeitet wird.

Die Kinder und Jugendlichen lernen einander zu vertrauen, konzentriert und selbstständig zu arbeiten und ihre Kreativität auszuleben.

Warum die künstlerische Leiterin an die KRASSe Vision glaubt, was sie ausmacht und was sie mit ihrer Arbeit bei KRASS e.V. bewegen will, erzählt Illiana Bouloutsou euch hier persönlich:

 

Anja Sonneson

Kinder und Jugendliche sind unglaublich begeisterungsfähig. Das zeigt sich ganz deutlich bei den Kunstprojekten mit vielfältigen Angeboten für Kinder von Anja Sonneson. Neues ausprobieren, mit Farben, Formen und Materialien zu spielen und etwas Eigenes zu erschaffen, gibt Kraft, stärkt das Vertrauen in sich selbst und das eigene Können und fördert Kreativität und Offenheit.

„In der bildenden Kunst gibt es kein richtig und falsch“, so Anja Sonneson.

Die bildende Künstlerin arbeitet seit Jahren für KRASS e.V. „Erst wenn sie sich von Gelerntem lösen, wächst ihre Kreativität und ihr Selbstvertrauen“, erklärt sie.

Mit viel Humor und Empathie eröffnet sie den Kindern neue Horizonte, fernab von den Zwängen ihres Alltags können sie sich hier kreativ ausleben. Sie lernen über Kunst zu kommunizieren.

Aber auch die eigene Begeisterung für Ihre so wertvolle Arbeit sieht man Anja sofort an. In dem folgenden Video erklärt die künstlerische Leiterin Anja Sonneson Euch persönlich, warum sie an die KRASSe Vision glaubt, und was sie mit ihrer Arbeit bewegen will:

 

Barbara Rückert

Barbara Rückert ist gelernte Bühnenbildnerin mit langjähriger Erfahrung in zahlreichen Theatern. Auch sprüht Sie voller Projektideen und liebt es Projekte vorzuschlagen und umzusetzen. Besonders viel über den Umgang mit Menschen, hat sie in den größeren Theatern gelernt, wo man täglich mit unterschiedlichsten Menschen zu tun hat – von der Diva über „auf dem Boden gebliebenen“ Mitarbeitern und Gäste die verschiedenartiger nicht sein könnten, hatte Sie schon mit allen zu tun. Dies hilft ihr ganz Besonders im Umgang mit Kindern und Jugendlichen aus den KRASS Projekten, denn auch dort könnte die Vielfalt der TeilnehmerInnen nicht bunter und fülliger sein! Von Kindern die vor Stolz über die gemeinsame Leistung sozusagen „über die Bühne schweben“ und mit einer ganz anderen Körperhaltung aus den Projekten wieder herausgehen, hat sie mittlerweile schon alles erlebt und weiß genau wie Sie Kinder dort abholen kann, wo sie sich grad befinden. Ob es darum geht ihnen schlichtweg das Werkzeug zur Selbstverwirklichung zur Verfügung zu stellen oder Ihnen einen Schritt vorher durch Empowerment und als Mutmacher erst Lust dazu zu machen – bei Barbara Rückert kombiniert sich Einfühlsamkeit mit Disziplin und auch der Förderung einer Kultur offen und ehrlich miteinander zu kommunizieren und sowohl eigene Grenzen zu wahren, als auch die der anderen zu respektieren. Im Video sehr Ihr einen Ausschnitt aus der dritten Runde des Projektes „Anders“, welches Sie gemeinsam mit Jason Firchow leitet. Ein wunderbares Projekt, dass mit dem dritten Mal, sicher noch nicht seine Letzte Runde erreicht hat. Viel Spaß beim Schauen!

 

 

Hier auf unserer Webseite präsentieren wir großartige KünstlerInnen Porträts! Seien Sie gespannt auf das kommende Video, das von der Medienmanufaktur Düsseldorf umgesetzt wurde!

 

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