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Ich Stärkung-Umgang im Konfliktfall

„KunstGEWALTig‟ ist ein Projekt zur Gewaltprävention und Toleranz. Mit allen Mitteln der Kunst werden den TeilnehmerInnen die Themen Selbstbild, Mitverantwortung und Vielfalt in der Gemeinschaft näher gebracht. Der Umgang mit Aggressionen und die Konfliktlösung sind ein zentraler Punkt dieses Angebotes.

In der Kreativität geht es nicht um die vorgegebene Reproduktion von bestehenden Lösungen, sondern um die selbstbestimmte Entdeckung individueller neuer Lösungen. Die Kinder und Jugendlichen werden nicht extern von den ausführenden KünstlerInnen/TheaterpädagogInnen, MusikerInnen (je nach Kunstsparte)  bewertet, sondern bewerten ihre eigene Arbeit im Dialog mit anderen selbst. Somit lernen sie mit dem Instrument der Demokratie umzugehen. Sie erlernen sich abzustimmen. Sie lernen, Gemeinsamkeiten zu begreifen und Gegensätze auszuhalten.

„KunstGEWALTig“ ist ein Angebot für ein künstlerisches Projekt zur Gewaltprävention & Toleranz auf drei Ebenen: Ich Stärkung – Gemeinschaftsförderung – Umgang im Konfliktfall

Kinder und Jugendliche sind vielen aggressionsfördernden & gewaltauslösenden Einflüssen ausgesetzt. Verlust der Geborgenheit in der Familie, persönliche Isolierung & Brutalität in den Medien sind nur einige Ursachen, die zur Entwicklung des Gewaltpotentials beitragen. Kinder & Jugendliche, die sich weder sicher noch geliebt fühlen, haben häufig auch kein gut entwickeltes Selbstbewusstsein.

Themen wie „Selbstbild, Mitverantwortung und Vielfalt in der Gemeinschaft“, „Kooperation“, „demokratische Grundeinstellung“, „Umgang mit Konflikten“ mit Mitteln der bildender Kunst.

Die ProjektteilnehmerInnen erleben/erlernen und erfahren über die Betrachtung und das eigene Ausüben von Kunst ihre eigenen Stärken und Kompetenzen und entwickeln Selbstvertrauen und Ich-Stärke und

  • lernen/erleben Ähnlichkeiten und Unterschiede zu anderen wahrzunehmen und verstehen sie im Kontext der jeweiligen persönlichen, sozialen und kulturellen Hintergründe.
  • erkennen/erlernen, wie Vielfalt das Miteinander bereichert, und respektieren das Recht jeder/s einzelnen auf das gleiche Maß an Freiheit.
  • lernen/erleben den Umgang mit Aggressionen, Konflikten und Gewalt.
  • sind in der Lage miteinander zu kooperieren und Konflikte unter Beachtung der Interessen und Bedürfnisse einer/s jeden zu lösen.
  • sind in der Lage, in Situationen der Gewaltanwendung gegen sich und andere angemessen zu handeln.
  • lernen/erleben Möglichkeiten, Aggressionen bei sich selbst abzubauen und ihren Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen.
  • übernehmen Eigenverantwortung für ihr Zusammenleben in der Gemeinschaft.
  • lernen/erleben sich selbst über die Ausübung von künstlerischer Gestaltung und eigenem kulturellen Tun, in ihren Stärken und Fähigkeiten kennen.
  • lernen/erleben die Gruppe als eine „Erweiterung und Unterstützung“ kennen zu lernen.
  • lernen/erleben die Erfahrung, das gemeinsame Stärke erwächst, aus Einzelnen, die sich in ihrer Kraft und Ausdrucksmöglichkeit zusammentun, und dadurch ihre Fähigkeiten potenzieren. Sie erschließen sich dadurch Fähigkeiten in den Bereichen Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Methodenkompetenz.
  • lernen Konflikt- und Kooperationsfähigkeit. Das versetzt sie in die Lage sich neue Bildungszugänge zu eröffnen und die Benachteiligungen auszugleichen.
  • Über den künstlerischen Ausdruck lernen sie Autonomie und Selbstbewusstsein, erfahren eine verstärkte Belastbarkeit und Entscheidungsfähigkeit üben sich spielerisch in Empathie

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