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Kunst in der Flüchtlingsunterkunft (Meineckestraße)

Wie kann die Integration von Kindern und Jugendlichen aus anderen Kulturen eigentlich am besten gelingen? Das geht vor allem mit Kultureller Bildung! Sie beeinflusst nicht nur kreative Fertigkeiten, sinnliche Wahrnehmung und Ausdrucksfähigkeiten, sondern bietet auch einen Zugang zur Geschichte und den Traditionen. Dem ist sich KRASS e.V. bewusst und setzt mehrere Projekte in Flüchtlingsunterkünften um. Eines dieser Projekte findet seit Ende 2016 unter der Leitung von Diplomkunsttherapeutin Mareike van Elsbergen statt. Gemeinsam mit Sibel Durmaz und ehrenamtlichen Helfern schafft die künstlerische Leiterin des Angebotes für alle Kinder und Jugendlichen der Meineckestraße einen Raum zur freien und kreativen Entfaltung.

Teilnehmer entscheiden selbst
Ganz besonders wichtig ist ihr dabei, den Teilnehmern bewusst zu machen: Ihr könnt die Welt entdecken und dabei eure ganz persönlichen Spuren hinterlassen. Dafür stellt sie für bis zu 20 Kinder und Jugendliche (6-16 Jahre alt) jede Woche ein Motto und ganz viel Material bereit. Was sie damit anfangen, ob sie sich kreativ austoben, das Gespräch mit ehrenamtlichen Helfern suchen, um persönliche Erlebnisse aus der Schule mitzuteilen, oder sich einfach nur ihrem Spieldrang hingeben, das entscheiden sie letztendlich selbst.

Nachhaltiges Angebot
Manche der Kinder und Jugendlichen wohnen bereits seit mehreren Monaten in den Modulunterkünften in Golzheim, andere sind schon in Wohnungen umgezogen, manche kommen gerade erst an. Die hohe Fluktuation ist der künstlerischen Leiterin vertraut: „Mir ist wichtig, dass wir mit unserem nachhaltigen Angebot alle Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und dafür stehen uns jeden Mittwoch zwei Stunden im Gruppenraum der Unterkunft zur Verfügung“, erklärt van Elsbergen In diesem zwei Stunden wurde Mareike schon des Öfteren von ihren Teilnehmern überrascht: Die Kinder lernen die deutsche Sprache ungemein schnell und werden schnell warm mit uns. So zeigen sich auch ursprünglich „in-sich-gekehrte“ und ruhige Teinehmer im Laufe des Projektes von der lebhaftesten und kommunikativsten Seite.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt 2016 von KRASS-Gründerin Claudia Seidensticker, um Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung nachhaltig mit Kunst und Kultur in Berührung zu bringen.

                        

 

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