KRASSer Kunst- und Kulturbus in Düsseldorfer Flüchtlingsheimen

2023 brachte das InterkulturMobil Kindern aus Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf Kreativität, Deutschunterricht und eine wertvolle Auszeit vom Alltag.

Ziel des Projektes

Der KRASSer Kunst- und Kulturbus bringt kulturelle Bildung direkt zu Kindern und Jugendlichen in Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünften. Das mobile Atelier bietet ein ganzheitliches, hochwertiges und niedrigschwelliges Kultur- und Bildungsangebot in deutscher Sprache. Dabei werden Kreativität, sprachlicher und interkultureller Austausch sowie soziale Teilhabe gefördert. Gleichzeitig vermittelt das Projekt demokratische Grundwerte, Kinderrechte und Kinderschutz.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der niedrigschwelligen Gestaltung des Angebots: Die Teilnahme ist kostenlos, ohne Anmeldung möglich und findet direkt dort statt, wo die Kinder leben. Durch kreative Aktivitäten wird spielerisch die deutsche Sprache vermittelt. Das feste Team begleitet die Kinder kontinuierlich, fördert sie individuell im kreativen Bereich und zeigt ihnen zugleich die Welt außerhalb der Unterkünfte.

Ablauf

Der Kunst- und Kulturbus ist drei Tage pro Woche jeweils zweieinhalb Stunden vor Ort. Angeboten werden wechselnde Workshops aus den Bereichen Malen und Zeichnen, Musik, Videokunst, Tanz und Theater. In den Ferien kommen zusätzliche Kultur- und Freizeitangebote wie Ausflüge in Museen, Ausstellungen, Kulturstätten, ins Kino und Theater oder zum Schwimmen hinzu.

Ort und Zeit

Das Projekt läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2026. Der Kunst- und Kulturbus fährt drei Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünfte an: Kieshecker Weg, In der Nießdonk, Oberlöricker Straße und Schwannstraße. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche von 6 bis 12 Jahren in den Flüchtlingsunterkünften und im Stadtteil Eller

Wirkung

Das Projekt schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu kultureller Bildung und stärkt die Sprachförderung durch kreative Methoden. Die Kinder erhalten Möglichkeiten, ihre Kreativität zu entfalten und mit anderen Kindern aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen in Kontakt zu kommen. Darüber hinaus vermittelt das Projekt demokratische Werte und Kinderrechte und stärkt die soziale Teilhabe und Vernetzung im Stadtteil.