Autor: FranziskaKRASS

  • Blog: Antike refreshed – Lichtkunst für die Illuminale

    Ein Projekt von KRASS e.V. vor Ort Trier in Kooperation mit der Thyrsus gGmbH, gefördert durch die Stadtjugendpflege Trier


    Heute fand unser erstes Treffen statt. Alle Teilnehmenden haben sich vorgestellt, und die Künstlerin Claudia Pomowski gab einen spannenden Ausblick auf das, was uns bei den kommenden Terminen erwartet.
    Zur Einstimmung zeigte sie uns einige bereits entstandene Kunstwerke aus Büchern und sprach mit uns über verschiedene Materialien und Techniken, die in der Kunst eingesetzt werden können.
    Anschließend wurde es praktisch: Mit viel Neugier und Kreativität machten wir uns daran, erste eigene Skulpturen zu gestalten. Dabei kamen verschiedene Materialien wie Kaffeekapseln, Holz, Draht und vieles mehr zum Einsatz. Die ersten Ergebnisse waren ebenso vielfältig wie originell – ein gelungener Auftakt in unser gemeinsames Kunstprojekt!


    Was ist eigentlich ein künstlerischer Auftrag? Das haben wir heute von Claudia Pomowski erfahren. Anschließend haben wir uns mit unserem eigenen Auftrag auseinandergesetzt. Nach dieser Einführung haben wir das von uns gesammelte Plastikmaterial gesichtet und bearbeitet, um es für die Weiterarbeit an unserer Statue vorzubereiten. So konnten wir uns einen Überblick darüber verschaffen, wie viel Plastik wir bereits gesammelt haben. Zum Abschluss haben wir ein kleines Quiz zum Thema Plastik und dessen Beständigkeit gemacht.


    Claudia Pomowski begann heute mit einer kurzen Präsentation, um uns noch einmal daran zu erinnern, was das Ziel unseres Projekts ist. Danach ging es direkt ans Eingemachte: Zunächst haben wir überlegt und ausprobiert, wie man die Plastikteile möglichst hoch stapeln kann – mithilfe von Wäscheklammern, Draht und anderen Hilfsmitteln. Nachdem wir ein Gefühl für das Material und die Techniken bekommen hatten, haben wir in Kleingruppen mit dem Bau unserer Figuren begonnen.


    Zum Einstieg schauten wir heute eine Dokumentation über vier Mädchen, die sich mit großem Engagement gegen Umweltprobleme wie Wasserknappheit, Luftverschmutzung, Kohleverbrennung und Plastikmüll einsetzen.
    Anschließend experimentierten wir spielerisch mit Plastik und mussten dabei ganz schön viel lachen. Danach setzten wir unsere kreative Arbeit an der Figur fort, insbesondere an Armen und Kopf, und versuchen uns an weiteren Details.


    Heute haben wir zwei weitere Mädchen aus der Dokumentation kennengelernt, die sich aktiv gegen Umweltverschmutzung engagieren. Anschließend haben wir uns diesmal dem Korpus und den Armen unseres Kunstwerkes gewidmet. Die Zeit vergeht wie im Flug – deshalb heißt es jetzt: volle Kraft voraus für unsere Figur.


    Wir haben uns in kleine Teams aufgeteilt und fleißig an den einzelnen Teilen unseres Korpus gewerkelt. Am Ende sollen alle Teile zusammenkommen und eine fertige Figur ergeben – also war Teamwork gefragt.
    Natürlich durfte dabei aber auch das Herumprobieren nicht fehlen. Mit Kreativität wurde beim Korpus eine Krone entdeckt. Das Anprobieren der Plastikteile hat für viele Lacher gesorgt.


    Trotz der heißen Temperaturen und des Hitzefreis in der Schule haben wir uns heute vorläufig zum letzten Mal an das Werk gemacht und das Plastik bearbeitet.
    Zuvor wurden Skizzen angefertigt, die uns als Inspiration dienten. Auf dieser Grundlage haben wir Haare aus Plastik geflochten und für den Korpus mit Folien Bälle geformt. Dabei entstanden spannende Strukturen und Formen, die dem Werk Volumen und Ausdruck verleihen.


    Bei unserem Besuch der Recyclingwerkstatt an der Uni Trier erlebten wir, wie Plastik geschreddert und eingeschmolzen wird. Aus dem alten Plastik stellten wir selbst neue Gegenstände her. Danke an Frau Jensen für die großartige Workshopleitung! Es hat Spaß gemacht!


    Texte von Anna Roggenbuck, Co-Projektmanagerin

  • Köpfe aus Ton

    Köpfe aus Ton

    Praktikantin Nina berichtet vom KRASSen Töpferkurs in den Herbstferien unter der Leitung von Sabine Horras in der TUFA Trier:

    „10 Kinder und Jugendliche von 9 bis 15 Jahren haben an dem Töpferferienworkshop in der Tufa teilgenommen. Ihr Ziel war es, sich mit dem Material Ton vertraut zu machen und lebensgroße Köpfe zu gestalten. Diese wurden auf einer Konstruktion aus einer Holzplatte und einem in der Mitte befestigten Metallstab errichtet. Als erstes entstand ein Grundgerüst aus Zeitungspapier, welches durch Alufolie gestützt wurde. Anschließend ummantelten die Jugendlichen ihre Ergebnisse mit Ton. Der nächste Schritt war es, die Maße eines echten Kopfs auf die eigene Skulptur zu übertragen. Die ziemlich coolen Ergebnisse kannst du hier in der Bildergalerie sehen.“

    Einen naturalistischen menschlichen Kopf in Originalgröße in 3D zu entwerfen, ist gar nicht so einfach und setzt viel Konzentration voraus. Aber zum Glück kann man die Tonmasse immer wieder bearbeiten und so lange formen, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Wir finden, dass allen Teilnehmenden ein sehr realistischer und wunderschöner Kopf gelungen ist.

    Danke an die TUFA Trier, die uns das Atelier für den Kurs zur Verfügung gestellt hat. Danke auch an das Landesministerium RLP, welches das Projekt im Rahmen des Programms „Jedem Kind seine Kunst“ finanziell gefördert hat.

  • Nach Sommerpause: Offenes Atelier für Kinder hat gestartet

    Nach Sommerpause: Offenes Atelier für Kinder hat gestartet

    Unser Offenes Atelier für Kinder von 8 bis 11 Jahren hat nach der Sommerpause wieder gestartet. Die Kunstkurse für Kinder mit der Künstlerin Daniela Kurella finden bis zum Ende des Jahres samstagsmorgens im Gruppenraum des Psychosozialen Zentrums für Geflüchtete in der Engelstraße Trier statt. Die Anmeldung zum Kurs ist über dieses Online-Formular möglich. Wir danken unserem Kooperationspartner dafür, dass wir den Gruppenraum für unsere Kurse nutzen dürfen!

    Besten Dank auch an unsere Geldgeber, die Stadtjugendpflege Trier und die Stiftung Rehkids Trier, die das Projekt ermöglichen!

    Mit unseren kostenlosen Kursen wollen wir Kindern unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern ermöglichen, mit Kunst in Kontakt zu kommen und sich kreativ auszuprobieren.

    Am 26.10. haben die Kinder mit Daniela Kurella Zierkürbisse bemalt. Dabei sind bunt gestreifte und gepunktete Kürbisse sowie Kürbisse mit gruseligen Gesichtern passend zu Halloween entstanden. Dazu hörten die Kinder „Mangos mit Chili“ von Nina Chuba und tauschen sich rege aus über Schule, Ferien und Co. Als es hieß, die Kinder müssten zusammenpacken, sagte Teilnehmerin Sascha: „Schade Marmelade! Schade Schokolade!“

    In den nächsten Wochen dürfen sich die Kinder auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Wir werden z.B. klitzekleine Leinwände bemalen, Collagen erstellen und in der Weihnachtswichtelwerkstatt am 28.12. Kerzen gestalten.

  • Trier: Projektleitung (m/w/d) für KRASS gesucht

    Trier: Projektleitung (m/w/d) für KRASS gesucht

    Stellenbeschreibung
    Verein sucht ab sofort Unterstützung auf selbständiger Honorarbasis bei der Leitung von Kunst- und Kulturprojekten mit Kindern. Sie bringen Organisationstalent, Zuverlässigkeit, ein freundliches Auftreten und eine selbständige Arbeitsweise mit, haben ein Herz für Kinder und wohnen in Trier? Dann ist dieser Job vielleicht interessant für Sie.

    Aufgaben (u.a.):
    – Koordination und Briefing der Ehrenamtlichen und Honorarkräfte
    – Absprachen mit unserem Kooperationspartner
    – Projektbesuche, Qualitätskontrolle
    – Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit

    Ein Führerschein und ein eigenes Auto sind von Vorteil.

    Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung an: f.wonnebauer@krass-ev.de

    Art der Stelle: Freie Mitarbeit

  • Kinder schreiben Weihnachtssong

    Kinder schreiben Weihnachtssong

    Drei Ferientage lang waren die Kinder und Jugendlichen der pädagogischen Wohngruppe Müllenborn mit unseren Dozent*innen Marc Rohles und Franziska Wonnebauer kreativ: Gemeinsam haben sie einen Songtext geschrieben, Musik komponiert, Instrumente und Gesang aufgenommen und ein Musikvideo gedreht. In ihrem neuen Song „Weihnachtszeit“ erzählen die Kinder und Jugendlichen davon, wie sie sich auf Weihnachten vorbereitet und sich über ihre Weihnachtsgeschenke gefreut haben.

    Das Kooperationsprojekt von KRASS e.V. und der pädagogischen Wohngruppe Müllenborn wurde ermöglicht durch die Unterstützung von Gerolsteiner im Rahmen der Initiative „Team mit Stern“. Danke auch an unsere Gerolsteiner Projektpatin, die uns mit Gerolsteiner Sprudel, Apfelschorle und Limo beliefert hat und so dazu beitrug, dass wir während des Workshops mit erfrischenden Getränken versorgt waren. Die Ideen konnten sozusagen „sprudeln“! ?

    Songtext „Weihnachtszeit“ (von Jason und Luis):

    Chorus:
    Weihnachtszeit ist Familienzeit.
    Wir sind bereit für Gemütlichkeit.
    Es riecht nach Zimt und Tannenbaum.
    Ein lieblicher Duft liegt im Raum.

    Verse 1:
    Auf dem Adventskranz stehen vier Kerzen.
    Ihre Lichter erwärmen unsere Herzen.
    Zwischendurch ein Plätzchen naschen.
    Vielleicht können wir einen Blick erhaschen
    Auf das Haus von nebenan
    auf den netten Weihnachtsmann.
    Er bringt uns die Geschenke,
    An die ich schon lange denke.

    Verse 2:
    Unterm Weihnachtsbaum liegen die Pakete.
    Weg mit dem Papier! Ich reiß es auf und ich bete,
    Dass drin ist, was ich auf den Wunschzettel schrieb:
    ‚Ne Hot-Wheel-Bahn, so schnell, dass das Auto wegfliegt.

    Jetzt kann ich jeden Tag Fortnite spielen
    Und endlich epische Siege erzielen.
    Meine Puppe kann jetzt mit dem neuen Camper Urlaub machen.
    Wir tauschen Fußballkarten und freuen uns über die Sachen.

    Bridge:
    Und im Sternschnuppenregen wünschen wir uns, dass es schneit,
    Weil wir ‚nen Schneemann bauen wollen in dieser schönen Weihnachtszeit.

    Chorus:
    Weihnachtszeit ist Familienzeit.
    Wir sind bereit für Gemütlichkeit.
    Es riecht nach Zimt und Tannenbaum.
    Ein lieblicher Duft liegt im Raum.

  • KRASS vor Ort Trier als Team mit Stern 2023 ausgezeichnet

    KRASS vor Ort Trier als Team mit Stern 2023 ausgezeichnet

    Zum dritten Mal in Folge wurde KRASS vor Ort Trier im Rahmen der Initiative „Team mit Stern“ durch die Gerolsteiner Brunnen GmbH ausgezeichnet.

    So wird das Fördergeld genutzt: Unsere Dozent*innen werden mit Kindern und Jugendlichen der pädagogischen Wohngruppe Müllenborn einen Song schreiben.

    www.team-mit-stern.de

  • Trierer Band Bluesaorsch spendet 521€ an KRASS vor Ort Trier

    Trierer Band Bluesaorsch spendet 521€ an KRASS vor Ort Trier

    Trier. „Yeah, the house is rocking“, singt Lead-Sänger Stephan Wonnebauer und hält das Mikrofon Richtung Publikum. Schon stimmen die Zuschauer ein: „Yeah, the house is rocking“. Und wie das Haus rockt! Im Biergarten des Kult(ur)-Cafés „Mohrenkopf“ steht die Trierer Band „Bluesaorsch“ auf der Bühne, um gemeinsam mit ihren Fans die Rock- und Blues-Hits von u.a. ZZ Top, Chuck Berry und Wilson Pickett zu feiern. Die fünf Musiker mit ihren schwarzen Hüten stimmen einen Ohrwurm nach dem anderen an und heizen das Publikum mit temporeichen Songs, rockiger Gesangsstimme und fetzigen Gitarrensoli ein. Das Publikum lässt sich mitreißen und macht begeistert mit: Auf dem Spielplatz hinter der Bühne toben Kinder fröhlich und kicken sich zur Musik einen Ball zu. Die meisten erwachsenen Gäste genießen das Konzert bei Wein oder Bier. Viele sind mit der englischsprachigen Musik aufgewachsen und sind entsprechend textsicher. Manche filmen begeistert mit dem Handy mit.

    „Das ist unsere Zeit gewesen, unsere Jugend. Dadurch höre ich die Musik immer gerne“, freut sich Zuschauerin Astrid. Hanna und Walter Richter sind langjährige Fans der Bluesärsche. „Wir mögen die Musik und die Leute“, erzählen sie. Das erste Konzert von Bluesaorsch hätten sie vor mehr als 30 Jahren im Hinterhof einer Gewerkschaft gesehen. Seitdem sind sie treue Fans der Trierer Kult-Blues-Rock-Band.

    Bevor es in eine kurze Pause geht, kündigt der Sänger an: „Wie ihr wisst, ist der Eintritt heute ja frei. Dafür geht der Hut rum.“ Alles, was im Hut landet, spendet die Band für einen guten Zweck. Dieses Mal unterstützt Bluesaorsch den Trierer Standort des Vereins KRASS e.V. Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche. Der Verein setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche – unabhängig von ihrer Herkunft – kostenlosen Zugang zu Bildung, Kunst und Kultur erhalten. Alle Angebote des Vereins sind für die Teilnehmenden kostenlos, um vor allem Kindern aus finanziellen Risikolagen die Teilnahme an den Workshops und Projekten in den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Tanz und Kultur zu ermöglichen. Am Ende der Pause sind satte 521 Euro im Hut gelandet, die noch am selben Abend an die Leiterin des Vereinsstandorts überreicht werden.

    Als es kühler wird und die Band einen langsamen Blues anstimmt, wird es im Biergarten des Cafés Mohrenkopf richtig gemütlich. Unter dem Blätterdach der alten Kastanienbäume kuscheln sich die Gäste in Decken ein und wiegen sich und ihre Liebsten zur Musik. In den Baumkronen leuchten Lichterketten.
    Gegen Ende wird die Musik dann nochmal laut und fetzig. Als sich die Band verabschieden will, rufen die Zuschauer „Aanen noch!“ und „Zugabe!“. Das lassen sich die Herren von Bluesaorsch nicht zwei Mal sagen. Schon springt Leadsänger Stephan Wonnebauer von der Bühne und läuft von Tisch zu Tisch, um das Publikum mit dem Lied „Alright now“ von „Free“ ein letztes Mal an diesem Abend zum Mitsingen aufzufordern. Am Ende johlt, klatscht und pfeift das Publikum und ein stimmungsvoller Abend geht zu Ende. Oder um es mit den Worten eines Zuschauers zu beschreiben: Das war „sauwer“!