Ein Projekt von KRASS e.V. vor Ort Trier in Kooperation mit der Thyrsus gGmbH, gefördert durch die Stadtjugendpflege Trier
Heute fand unser erstes Treffen statt. Alle Teilnehmenden haben sich vorgestellt, und die Künstlerin Claudia Pomowski gab einen spannenden Ausblick auf das, was uns bei den kommenden Terminen erwartet.
Zur Einstimmung zeigte sie uns einige bereits entstandene Kunstwerke aus Büchern und sprach mit uns über verschiedene Materialien und Techniken, die in der Kunst eingesetzt werden können.
Anschließend wurde es praktisch: Mit viel Neugier und Kreativität machten wir uns daran, erste eigene Skulpturen zu gestalten. Dabei kamen verschiedene Materialien wie Kaffeekapseln, Holz, Draht und vieles mehr zum Einsatz. Die ersten Ergebnisse waren ebenso vielfältig wie originell – ein gelungener Auftakt in unser gemeinsames Kunstprojekt!


Was ist eigentlich ein künstlerischer Auftrag? Das haben wir heute von Claudia Pomowski erfahren. Anschließend haben wir uns mit unserem eigenen Auftrag auseinandergesetzt. Nach dieser Einführung haben wir das von uns gesammelte Plastikmaterial gesichtet und bearbeitet, um es für die Weiterarbeit an unserer Statue vorzubereiten. So konnten wir uns einen Überblick darüber verschaffen, wie viel Plastik wir bereits gesammelt haben. Zum Abschluss haben wir ein kleines Quiz zum Thema Plastik und dessen Beständigkeit gemacht.





Claudia Pomowski begann heute mit einer kurzen Präsentation, um uns noch einmal daran zu erinnern, was das Ziel unseres Projekts ist. Danach ging es direkt ans Eingemachte: Zunächst haben wir überlegt und ausprobiert, wie man die Plastikteile möglichst hoch stapeln kann – mithilfe von Wäscheklammern, Draht und anderen Hilfsmitteln. Nachdem wir ein Gefühl für das Material und die Techniken bekommen hatten, haben wir in Kleingruppen mit dem Bau unserer Figuren begonnen.





Zum Einstieg schauten wir heute eine Dokumentation über vier Mädchen, die sich mit großem Engagement gegen Umweltprobleme wie Wasserknappheit, Luftverschmutzung, Kohleverbrennung und Plastikmüll einsetzen.
Anschließend experimentierten wir spielerisch mit Plastik und mussten dabei ganz schön viel lachen. Danach setzten wir unsere kreative Arbeit an der Figur fort, insbesondere an Armen und Kopf, und versuchen uns an weiteren Details.






Heute haben wir zwei weitere Mädchen aus der Dokumentation kennengelernt, die sich aktiv gegen Umweltverschmutzung engagieren. Anschließend haben wir uns diesmal dem Korpus und den Armen unseres Kunstwerkes gewidmet. Die Zeit vergeht wie im Flug – deshalb heißt es jetzt: volle Kraft voraus für unsere Figur.






Wir haben uns in kleine Teams aufgeteilt und fleißig an den einzelnen Teilen unseres Korpus gewerkelt. Am Ende sollen alle Teile zusammenkommen und eine fertige Figur ergeben – also war Teamwork gefragt.
Natürlich durfte dabei aber auch das Herumprobieren nicht fehlen. Mit Kreativität wurde beim Korpus eine Krone entdeckt. Das Anprobieren der Plastikteile hat für viele Lacher gesorgt.





Trotz der heißen Temperaturen und des Hitzefreis in der Schule haben wir uns heute vorläufig zum letzten Mal an das Werk gemacht und das Plastik bearbeitet.
Zuvor wurden Skizzen angefertigt, die uns als Inspiration dienten. Auf dieser Grundlage haben wir Haare aus Plastik geflochten und für den Korpus mit Folien Bälle geformt. Dabei entstanden spannende Strukturen und Formen, die dem Werk Volumen und Ausdruck verleihen.










Bei unserem Besuch der Recyclingwerkstatt an der Uni Trier erlebten wir, wie Plastik geschreddert und eingeschmolzen wird. Aus dem alten Plastik stellten wir selbst neue Gegenstände her. Danke an Frau Jensen für die großartige Workshopleitung! Es hat Spaß gemacht!
Texte von Anna Roggenbuck, Co-Projektmanagerin